WISSENSCHAFT UND BILDUNG


Professorin Eva-Maria Auch: Wahrung menschlicher Würde und Kritik an Kriegsherren ziehen sich durch gesamtes Schaffen von Nizami

Baku, 16. März, AZERTAC

Die in Baku stattfindende internationale wissenschaftliche Konferenz "Zeitgenössische Interpretation des Erbes Nizamis" ist von sehr großer Bedeutung. Auf der einen Seite nehmen an dieser Konferenz Vertreter aus verschiedenen Ländern teil, auf der anderen Seite ist das Thema sehr aktuell. Es stellt sich heraus, dass es auch heute verschiedene Fragen über Nizami entstehen. In diesem Sinne sollte das Erbe Nizamis noch geforscht werden.

Für das so genannte Zeitalter der muslimischen Renaissance im 12. Jahrhundert steht in Aserbaidschan insbesondere der Name des Dichters Nizami Gändschävi. Er erlangte mit seinem Hauptwerk Chämsä-den fünf philosophischen und didaktischen Erzählungen in Gedichtform –Weltruhm. Die Wahrung der menschlichen Würde, die Einzigartigkeit und Bedeutung jedes Individuums unabhängig von Stand und Geschlechte sind Themen, die sich durch sein gesamtes Schaffen ziehen. Weitere Themen in den Werken Nizamis, wie herrschende Willkür, Ungerechtigkeit gegenüber den einfachen Menschen, Kritik an den Kriegsherren, u. a. bezeugen seinen Mut als Literat und Philosoph. Seine Weisheit und sein Ruhm brachten ihm noch zu Lebenszeiten den Titel “weiser Mann“ .

AZERTAC zufolge sagte das Professorin für“Geschichte Aserbaidschans“ am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Eva-Maria Auch in ihrem Interview mit der Nachrichtenagentur AZERTAC.

Im Rahmen des 6. Globalen Baku Forums fand eine internationale Konferenz zum Thema "Moderne Interpretation des Erbes Nizamis" in Baku statt. Sie wurde organisiert durch das Staatliche Komitee für Arbeit mit der Diaspora, das Internationale Nizami Ganjavi-Zentrum und die Aserbaidschanische Vergleichende Literaturvereinigung.

Professorin Eva-Maria Auch nahm ebenfalls an der Konferenz teil.

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