WELT


Protestaktion in Armenien: Diesmal protestieren Kunstschaffenden gegen Regierungsbeschluß

Baku, 1. April, AZERTAC

Die Protestwellen in Armenien hören nicht auf. Diesmal protestieren Kunstschaffenden, die sich vor dem Regierungsgebäude im Zentrum von Jerewan versammelten, gegen "Kunstreform" von Paschinyan.

Nazeni Garibyan, amtierende Kulturministerin der neuen Regierung kündigte Konstantin Orbelyan, den Direktor des Nationalen Opern- und Ballett-Theaters, weil er schlecht Armenisch spricht, wie AZERTAC unter Berufung auf die armenischen Massenmedien berichtet. Ministerin Garibyan erklärte ihre Entscheidung dadurch, dass Beamte, der die armenische Sprache nicht gur beherrscht, nicht in einem staatlichen Theater arbeiten darf.

Demonstranten, die ein Treffen mit Premierminister Nikol Paschinyan forderten, teilten mit, dass sich dieses Argument von Ministerin Garibyan nicht auf die Kunst beziehen kann. Kunstschaffenden fordern Garibyans Rücktritt und gehen davon aus, dass der freigestellte Direktor Orbelyan auf seinen alten Posten zurückkehren muss. Sie erklärten, dass sie das Ministerium vor Gericht stellen werden.

Der Premierminister, der eine Gruppe von Demonstranten empfing, sagte, er werde sich mit dem Problem befassen.

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