POLITIK


Publizistische Überlegungen: Vierundvierzig Augenblicke des sonnigen Herbstes

Mächtiger Kriegsherr und weiser Präsident Ilham Aliyev machte uns zu einer siegreichen Nation, ließ neue Realitäten in der Region entstehen

Baku, 4. Dezember, AZERTAC

Der Vaterländische Krieg, der in einer schönen Herbstnacht ausbrach, dauerte 44 Tage. Als ob uns auch die Natur begünstigt und uns mit warmem Atem erwärmt. Es gab noch nie in meinem Leben einen solchen Herbst, in dem es so lange so ein stabiles, windstilles und niederschlagsfreies Wetter gab.

Andernfalls wären die Kämpfe in den Bergen eine echte Kraftprobe.

Jeder Moment, jeder sonnige Tag, der zum Inbegriff wahren Heldentums wurde, brachte uns dem geschätzten Ziel näher - der Befreiung von Karabach.

Der Oberbefehlshaber Ilham Aliyev, der aserbaidschanische Soldat, der Tag für Tag den Eindringling aus seinem Land vertrieb, und das aserbaidschanische Volk, das sich wie eine eiserne Faust vereinigte, haben ein wahrhaft heroisches Epos geschaffen.

Diese 44 Tage haben das 30-jährige traurige Los von Karabach unwiderruflich verändert und das Etikett der Aussiedler für immer aus dem Schicksal einer Million Menschen ausgestrichen. Sie machten uns zu einer siegreichen Nation, schufen neue Realitäten in der Region...

In einem Gotteshaus angenommene Gebete

Aghdam, 23. November. Präsident Ilham Aliyev und First Lady Mehriban Aliyeva berühren mit ihren Lippen die Wand der Aghdam-Moschee, ziehen am Eingang ihre Schuhe aus und gehen über den Boden eines heruntergekommenen Gebäudes, das mit Sand und Staub bedeckt ist. Ich sehe mir immer wieder diese Videoaufnahmen an. Liebe Leser, schauen Sie es sich auch an (https://video.azertag.az/de/video/107763). Frau Mehriban Aliyeva küsst den Heiligen Koran und gibt ihn dem Präsidenten. Ilham Aliyev küsst auch den Koran und legt ihn auf den Tisch. Der Präsident und die First Lady beten.

Es stellte sich dann heraus, dass der Präsident den Heiligen Koran aus Mekka gebracht und der Aghdam Moschee gespendet hat. Wir haben von ihm gehört, dass er Mekka vier Mal besucht hat - einmal mit seinem verstorbenen Vater, dem Großen Leader, und dreimal als Präsident: "Ich fühle mich glücklich, dass ich mit meiner Familie in der Heiligen Kaaba gebetet habe.

Ich habe die gleichen Gefühle in meiner Seele wie im Herzen eines Menschen. Das erste Gebet, das ich verichtete, war die Befreiung unser Gebiete von der Besatzung. Ich betete zum Allmächtigen, um mir Kraft zu verleihen, unsere Gebiete zu befreien, und bat uns, Glück zu schenken, um in die Gebiete unserer Vorfahren zurückzukehren. Ich stehe hier vor einer von Vandalen zerstörten Moschee und möchte sagen, dass ich ein glücklicher Mensch bin. Ich danke dem Allmächtigen dafür, dass er meine Gebete erhört hat. Wir haben unsere Kräfte gesammelt und Geschichte geschrieben. Dies sind wirklich historische Tage. Vielleicht gab es in der jahrhundertealten Geschichte Aserbaidschans keine so glorreichen Tage. "

Als ich diese historische Rede des Präsidenten vor der Aghdam-Moschee höre, fallen mir die Zeilen des Gebets von Mehriban Aliyeva in den ersten Tagen des Vaterländischen Krieges ein: "Möge der allmächtige Gott das aserbaidschanische Volk bei seinem heiligen Kampf helfen! Möge der große Gott es jedem Aserbaidschaner die Gelegenheit geben, den heiligen Boden Karabach zu küssen! ".

Ich erinnere mich an den Besuch von unserem großen Leader Heydar Aliyev in Mekka. Die Journalisten fragten ihn, wofür er betete: "Ich habe für Karabach, für Aserbaidschan und unser Volk gebetet", antwortete Heydar Aliyev.

In den letzten dreißig Jahren hat jeder Aserbaidschaner, unabhängig davon, wo er lebt, für dasselbe gebetet. Und der Allmächtige erhörte unsere Gebete. Mit Gottes Hilfe haben wir dank des unbesiegbaren Willens unseres Präsidenten und der tapferen Armee den abgeschworenen Feind auf die Knie gezwungen. Das heilige Karabachland hat auf uns gewartet. Wir kehrten zurück...

Mächtiger Kriegsherr, der Vermächtnis seines Vaters erfüllt

Am 8. November, dem Tag der Befreiung von Schuscha von der Besatzung, besuchte der siegreiche Oberbefehlshaber, Ilham Aliyev, die Ehrenallee, wo er das Andenken von großem Leader Heydar Aliyev ehrte. Am selben Tag sagte er in seiner Ansprache an die aserbaidschanische Bevölkerung aus der Allee der Märtyrer Worte aus, die unser Herz bewegten: "... Ich bin glücklich, dass ich Vermächtnis meines Vaters erfüllt habe. Wir haben Schuscha von der Okkupation befreit! Das ist ein großer Sieg! Die Seelen von unseren Märtyrern und dem Großen Leader, freuen sich heute! Herzliche Glückwünsche an Aserbaidschan! Ich gratuliere Aserbaidschanern auf der ganzen Welt! "

Als ich diesem historischen Appell zuhörte, erinnerte ich mich an die unermüdlichen Bemühungen von unserem Großen, den Karabach-Konflikt zu lösen, an die angespannten Tage und Umwälzungen, die er durchgemacht hatte. Ich persönlich habe dies als Journalist gesehen, der die Ehre hatte, über die staatlichen Aktivitäten von Heydar Aliyev, seine Auslandsbesuche, Treffen mit Staats- und Regierungschefs und zahlreiche Verhandlungen zur Lösung des Konflikts zu berichten.

Zunächst nahm Heydar Aliyev während seiner Auslandsbesuche sicherlich eine Karte mit und erklärte geduldig einem breiten Publikum während seiner Treffen, wem Karabach gehörte. Zu dieser Zeit waren viele Länder der Welt und Politiker, die unter dem Einfluss der armenischen Lobby standen, im Irrtum. Der nationale Leader nutzte jede Gelegenheit, um die Wahrheit über Karabach zu vermitteln. Bereits im Alter reiste er trotz gesundheitlicher Probleme große Entfernungen und flog über die Ozeane. Ich erinnere mich noch an seinen Besuch in Frankreich am 5. März 2001. Weniger als einen Monat (3. April) reiste Heydar Aliyev in das ferne Amerika. In Paris, Key West, führte er schwierige, angespannte Verhandlungen, die tagelang dauerten. Jedes Mal, wenn der Prozess zu Ende ging, entstand ein unsichtbares Hindernis, das alle Bemühungen zunichte machte.

Frieden oder Krieg? Diese Frage ließ Heydar Aliyev nicht in Ruhe. Beim Durchblättern meines Archivs begegnete ich einer von seinen Reden, die er von vor vielen Jahren mit großer Weitsicht gehalten hatte und dem Zeitgeist entspricht: "... Wir werden diees Problem lösen. Es braucht nur Zeit, es braucht Zeit. Niemand kann uns unsere Gebiete wegnehmen. Unsere besetzten Gebiete werden ünbedingt zurückgeholt werden. Um jeden Preis".

Der nationale Führer drückte seine feste Überzeugung von der Befreiung der besetzten Gebiete in einer für unser Land schwierigen Zeit aus, als Aserbaidschan gerade die Unabhängigkeit erlangte und auf seinen eigenen Beinen stand. Zu dieser Zeit hatten wir weder eine vollwertige Armee noch notwendige Ausrüstung, um die besetzten Gebiete zurückzuholen. Die Zeit, über die Heydar Aliyev sprach, kam fast 20 Jahre später.

Während seiner 17-jährigen Präsidentschaft baute sein Sohn Ilham Aliyev ein mächtiges Aserbaidschan, eine mächtige Armee der Welt auf. Die aserbaidschanische Armee ist heute eine der 50 mächtigsten Armeen der Welt. Unsere Armee hat in ihrem Arsenal moderne Waffen, um die viele beneiden können. Es war eine solche Armee, die auf Befehl des Oberbefehlshabers den Feind aus unserem Land vertrieb. Der aserbaidschanische Soldat beendete die 30-jährige Besatzung auf Kosten seines Lebens.

Um jeden Preis

Wenn auf die letzten 17 Jahre zurückblicken, dann können wir sehen, dass Ilham Aliyev keinen Krieg wollte. Er wollte die Befreiung unserer besetzten Gebiete ohne Blutvergießen und Opfer. Deshalb ging er hoffnungsvoll ins Gespräch und wartete darauf, dass die OSZE Minsk-Gruppe wirksame Schritte zur Lösung des Konflikts unternehmen wird. Der Präsident zeigte bemerkemswerte Geduldg, erlegte seine eigenen Bedingungen auf und warnte, dass Aserbaidschan die Gründung eines zweiten armenischen Staates auf seinem Territorium Aserbaidschans nicht zulassen würde. Ilham Aliyev betonte, dass Aserbaidschan seine besetzten Gebiete um jeden Preis befreien werde. Dies bedeutete, dass es im Falle erfolgloser Verhandlungen keinen anderen Weg außer militärischen Mitteln gab.

Die OSZE Minsk-Gruppe wiederholte immer wieder dasselbe: Der Konflikt muss nur mit friedlichen Mitteln gelöst werden, es gibt keine militärische Lösung. Worauf der Präsident unseres Landes erklärte - wenn nötig, werden wir auf eine militärische Lösung zurückgreifen, der Krieg sollte niemals ausgeschlossen werden. In einer seiner Reden sagte Präsident Ilham Aliyev: "In verschiedenen Phasen des Verhandlungsprozesses wurde wurde uns wiederholt vorgeschalgen, die Anwendung von Gewalt aufzugeben. Dem habe ich nie zugestimmt. Dann wurde ich beschuldigt, einen Krieg beginnen zu wollen. Ich sagte, dass ich das Problem friedlich lösen möchte, aber das Problem muss gelöst werden. Was wollte Armenien? Es wollte den Status quo immer weiter für unveränderbar gegeben halten. Es glaubte, dass es dies weiterhin erreichen würde, wenn es dies 26 bis 27 Jahre lang erreichen würde."

Auch die Geduld kann ein Ende haben. Die Aktionen des anmaßenden armenischen Premierministers Paschinjan, seine absurden Aussagen, haben alles durchgestrichen, was im Verlauf des Friedensprozesses erreicht wurde, und wurden zum letzten Strohhalm, der die Geduld unseres Volkes und des Präsidenten überflutete. Paschinjan sagte: "Karabach ist Armenien. Der Punkt. "Er sagte, er werde einen Weg nach Dschabyajil anlegen. Er hielt seine Inauguration in der Stadt Schuscha ab, trank und tanzte betrunken auf Dschidir Düsü (ein Flachland am Rande der Stadt Schuscha in der Region Bergkarabach). Er sprach über Pläne, das Parlament nach Schuscha zu verlegen, einen "neuen Krieg für neue Gebiete"nzu beginnen. Er drohte, zu Felde zu ziehen und nach Baku zu gelangen. Hiernach erfolgte ein tückischer Angriff in Richtung der Region Towus an der Grenze. Eine Diversionsgruppe wurde seitens Armeniens eingeschleust.

Schließlich griffen die Armenier in der Nacht des 27. September zu einer militärischen Provokation in Karabach, woraufhin der Oberbefehlshaber einen Befehl über eine Gegenoffensive gab.

Jeder weiß, was dann passiert ist. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Augenblick siegreichen Vormarschs unserer Armee nach Karabach gingen in die Annalen ein. Informationen über die erzielten Erfolge wurden von der Nachrichtenagentur AZERTAC in acht Sprachen verbreitet und sind auf unserer Website verfügbar (CƏBHƏ XƏBƏRLƏRİ; НОВОСТИ С ФРОНТА; FRONTLINE NEWS; NACHRİCHTEN VON DER FRONT; NOUVELLES DE LA LİGNE DE FRONT; NOTICIAS DE FRONTERA; أخبار من خط الجبهة; 前线新闻).

Nur 44 Tage reichten für unsere siegreiche Armee aus, um den Feind mit eiserner Faust zu zerschlagen und unsere dreifarbige Flagge in 5 Städten, 4 Siedlungen und 286 Dörfern in den Regionen Dschäbrajil, Füsuli, Sängilan, Gubadli, Murovdagh, Sugovuschan, Hadrut, Schuscha, zu hissen.

Der Zweite Karabachkrieg zeichnete sich durch sein Tempo, den weit verbreiteten Einsatz moderner Technoligien, insbesondere Drohnen auf den Schlachtfeldern, die geschickte Durchführung von Kampfhandlungen, große Kampffähigkeit von Offizieren und Soldaten und andere Parameter aus und ging in die Militärgeschichte der Welt als Krieg des 21. Jahrhunderts ein. Auf internationaler Ebene wird neben dem aserbaidschanischen Entwicklungsmodell noch vom aserbaidschanischen Kriegsmodell gesprochen

Krieg des 21. Jahrhunderts

Wir werden die Analyse und Bewertung des Vaterländischen Krieges, gekrönt vom großen Sieg der aserbaidschanischen Armee, unter Berücksichtigung der Taktik der Kriegsführung, dem Urteil von Militärexperten und Spezialisten überlassen. Über diesen Krieg, der vierundvierzig Tage dauerte, wird nach 44 Jahren gesprochen. Ich möchte nur meine Überlegungen und Beobachtungen zu diesem Thema teilen.

30 Jahre lang errichtete Armenien unter aktiver Beteiligung seiner Gönner und Militäringenieure aus Frankreich drei, vier oder sogar fünf Verteidigungslinien entlang der Front, schuf tief gestafelte Verteidigung, unüberwindbare Befestigungen und Hindernisse.

Die wichtigsten strategischen Höhen lagen in den Händen des Feindes. Schwieriges Gelände, Berge und Schluchten schufen den feindlichen Streitkräften zusätzliche Möglichkeiten. Darüber hinaus wurden Waffen im Wert von mindestens 2-3 Milliarden US-Dollar Armenien gespendet.

Offensichtlich stützte sich die Besatzungsarmee auf Befestigungstechnik, unzählige Verteidigungs- und Offensivwaffen in ihrem Arsenal, und Paschinjan, der anscheinend auch darauf rechnete, sprach mit Schaum vor dem Mund und bedrohte uns mit diesen Waffen. Es genügt, die Namen einiger Waffen zu erwähnen, die Armenien gespendet wurden, um sich ein Bild über das Ausmaß der Unterstützung für den Eindringling zu machen: "S-300", "S-125", "Osa", "CUB", "TOR", "KRUG", "Totschka-U" Raketenkomplexe, operativ-taktischer Raketenkomplex Elbrus, Selbstfahrlafette Akazie, Artillerieanlagen Gvozdika, Raketenssytem Smerch, Raketenwerfer Grad, Uragan ('Hurrikan') sowie Su-25-Flugzeuge, Drohnen, Panzerabwehrfahrzeuge, Radarstationen, ballistische Raketen und mehr...

Der Oberbefehlshaber Ilham Aliyev veröffentlichte in seiner Fernsehansprache an das Volk im Zusammenhang mit der Befreiung der Region Latschin am 1. Dezember eine Liste der zerstörten und als Kriegstrophäe erbeuteten feindlichen Ausrüstung. Es stellte sich heraus, dass es eine sehr gewichtige Liste war. Spezialisten sind sich der Leistung und der Kosten dieser militärischen Ausrüstung bewusst.

Der Zweite Karabachkrieg zeigte, dass die aserbaidschanische Armee mit den modernsten Waffen ausgestattet ist. Durch genaue Schläge türkischer Drohnen "Bayraktar" und israelischer unbemannter Fluggärte wurden in den ersten Tagen der Gefechte Hunderte feindlicher militärischer Ausrüstung zerstört und Tausende Soldaten der feindlichen Armee zerstört. Zum ersten Mal im 21. Jahrhundert wurden in kurzer Zeit so beeindruckende Ergebnisse bei Kampfhandlungen erzielt.

Diese vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Videos werden derzeit in vielen Ländern gründlich untersucht. Diese Informationen werden in die Militärbücher aufgenommen werden.

Hier geht es aber nicht nur um Waffenarsenal. Der Präsident hat wiederholt die großen Verdienste der tapferen aserbaidschanischen Soldaten betont, die unsere Flagge in den befreiten Gebieten gehisst. Unsere Soldaten und Offiziere kämpften wie Löwen. Das Heldentum und die Professionalität der aserbaidschanischen Armee durchbrachen die Verteidigungslinien der feindlichen Streitkräfte und krönten die Schlachten in Schuscha mit einem glänzenden Sieg ...

Operation in Schuscha, beispiellos in der modernen Militärgeschichte

Die Details des Krieges sind noch nicht vollständig geklärt. Jedoch kann man mit Zuversicht sagen, dass die Operation zur Befreiung von Schuscha von der armenischen Okkupation in die Geschichte eingehen wird.

Es war unmöglich, sich Schuscha, der als Krone und Herz von Karabach angesehen wird, mit Panzern zu nähern. Es gab zwei Möglichkeiten, die uneinnehmbare befestigte Stadt einzunehmen. Die erste bestand aus Luftangriffen und Kanonen, aber das Kommando lehnte diese Idee ab, da die Bombardierung große Zerstörung nach sich ziehen würde. Als Alternative wurde ein Nahkampf vorgeschlagen. Heroische Soldaten und Offiziere der aserbaidschanischen Armee gingen mit leicht bewaffnnet durch dichte Wälder und tiefe Schluchten, bestiegen Berge und Hänge, stießen im Nahkampf mit dem Feind zusammen und zerstörten ihn.

Ein ausländischer Journalist, der Khankendi während der Kämpfe um Schuscha besuchte, beschrieb den hilflosen Zustand der Armenier wie folgt: "Die Verteidiger von Schuschi wurden vernichtet. Dutzende von übereinander gestapelten verletzten Soldaten werden von Militärfahrzeugen in das Khankendi-Krankenhaus gebracht. Der Rest kommt müde von den Bergen herab und wirft unterwegs ihre Militärkleidung aus. Krankenwagen eilen nacheinander und tragen verwundete Soldaten. Die Verletzungen, die sie erlitten haben, zeugen von Nahkämpfen. "Einem anderen Bericht zufolge, der damals von Le Monde verbreitet wurde verließ das besiegte armenische Armeepersonal Schuscha und floh nach Khankendi.

Am 8. November kündigte Oberbefehlshaber Ilham Aliyev an, dass Schuscha befreit ist. Der Sieg von Schuscha bestimmte tatsächlich das Ende des Krieges. Am nächsten Tag wurde bekannt, dass mehr als 70 Dörfer befreit sind, und einen Tag später akzeptierte Paschinjan die Bedingungen des Präsidenten von Aserbaidschan und unterueichnete einen Kapitulationsakt. Infolgedessen wurde Aghdam am 20. November, Kelbadschar am 25. November und der Bezirk Latschin am 1. Dezember ohne Opfer und Blutvergießen befreit.

Die aserbaidschanische Armee ist Befreier, und die armenische Armee ist Besatzer. Der aserbaidschanische Soldat kämpfte auf seinem eigenen Land, der armenische Soldat auf einem fremden. Dies war unsere moralische Überlegenheit. Der Kampfgeist und Patriotismus unserer Soldaten spielte keine weniger wichtige Rolle als Waffen. Viele armenische Soldaten desertierten aus ihren Truppen und wollten nicht kämpfen. Sogar Videoaufnahmen eines angeketteten armenischen Soldaten wurden verbreitet. Und der aserbaidschanische Soldat, der sich noch nicht von seinen Wunden erholt hatte, wollte unbedingt wieder kämpfen. Die Armenier versuchte jede Menge Tricks, um dem Militärdienst zu entgehen, und in Aserbaidschan standen riesige Schlangen von Menschen vor den Wehrpflichtbüros, die an die Front gehen wollten.

Der Vaterländische Krieg und seine heldenhafte Episode - die Operation in Schuscha haben deutlich gezeigt, wer wer ist. Diese Schlacht entlarvte den Mythos der "unbesiegbaren armenischen Armee", demonstrierte dem Feind und der ganzen Welt unsere Stärke und wurde zum Triumph der Gerechtigkeit ...

Kämpfe an drei Fronten und vernichtender Sieg

Waffen sind nicht einzige Determinanten für das Schicksal moderner Kriege. Der endgültige Sieg wird durch Kämpfe auf dem Schlachtfeld, im Informationsraum und auf diplomatischer Ebene erreicht. Eine klare Bestätigung dafür ist der vernichtende Sieg Aserbaidschans im Vaterländischen Krieg, der das Ergebnis langjährigen Armeeaufbaus, zielgerichteter Außenpolitik und unermüdlicher diplomatischer Bemühungen war.

In diesem Zusammenhang finden zahlreiche Interviews von unserem Staatscehf für ausländische Medien während der aktiven Phase der Militäroperationen in Karabach besondere Beachtung.

Mit tiefem Wissen und gewichtigen, unwiderlegbaren Argumenten gelang es Präsident Ilham Aliyev, die verleumderische Kampagne der pro-armenischen Medien zu neutralisieren, die im Alleingang die Informationsfront durchbrach. Einige westliche Journalisten, die offenbar einen bestimmten Auftrag erhalten hatten, ließen sich vom Wesentlichen bei der Sache ablenken, verwiesen auf gefälschte Informationen und erhoben unbegründete Anschuldigungen gegen die aserbaidschanische Seite. Von Zeit zu Zeit wurden Fragen der Beteiligung der Türkei am Konflikt, des Einsatzes der F-16, des Heranziehens von Söldnern aus Syrien und Libyen, der Verletzung des Waffenstillstands und viele andere Themen wiederholt aufgeworfen.

Jedes Mal wies der Präsident diese Anschuldigungen mit Fakten und Argumenten zurück, sprach über die Geschichte von Karabach und die Gründe für den Konflikt, mit einem Wort, er nutzte die Gelegenheit, um die Wahrheit an die Welt zu vermitteln.

Ich möchte hier beim Interview von Ilham Aliyev mit dem deutschen ARD-Fernsehsender verweilen.

Frage: Wieso ist Berg-Karabach für Aserbaidschan so wichtig? Gibt es dort Ressourcen oder hat das eine symbolische Bedeutung?

Antwort: Ist Bayern wichtig für Sie? Nordrhein-Westfalen? Es ist unser Land, es ist unser Territorium, international anerkannt." Es sei eine Frage der Gerechtigkeit Sind Ihnen Elsass und Lataringe wichtig? Ist Ihnen Bayern wichtig? Oder Rhein-Westfalen? Dies ist unser Land, unser international anerkanntes Territorium. Es geht nicht um Ressourcen. Die wichtigsten Ressourcen befinden sich hier in Baku. Dies ist eine Frage der Gerechtigkeit, dies ist eine Frage des Nationalstolzes und dies ist eine Frage des Völkerrechts.

Die Antwort ist kurz, lakonisch und so effektiv, daher glaube ich nicht, dass irgendwann irgendein westlicher Korrespondent an unseren Präsidenten eine ähnliche Frage stellt.

Die Antwort ist kurz und prägnant. Gleichzeitig ist es so tiefgreifend und effektiv, dass kaum ein westlicher Korrespondent es wagen wird, unserem Präsidenten erneut eine ähnliche Frage zu stellen.

Wenn wir auf die letzten 17 Jahre zurückblicken, können wir sehen, dass Präsident Ilham Aliyev alles getan hat, um das Thema Berg-Karabach auf der Tagesordnung zu halten. Das Staatsoberhaupt sprach dieses Thema bei Treffen an, sprach in seinen Reden auf den Tribünen internationaler Organisationen und Interviews darüber. Ilham Aliyev versuchte, die Realitäten an die Weltgemeinschaft zu vermitteln und erklärte, wer der Angreifer in diesem Konflikt und wer das Opfer ist. Jetzt weiß jeder davon. Und dies ist einer der Hauptfaktoren, die den Sieg Aserbaidschans im Vaterländischen Krieg bestimmt haben.

Aserbaidschans Sieg auf dem Schlachtfeld ist beredt durch zwei beeindruckende Bilder gekennzeichnet: den siegreichen und stolz aufragenden Oberbefehlshaber Ilham Aliyev und Paschinjan, der das Oberhaupt der armenischen Armee war, die eine vernichtende Niederlage erlitt. Das aserbaidschanische Volk trug stolz ein Porträt des Staatsoberhauptes über seinen Köpfen, während Paschinjan in Armenien zum Gegenstand der Lächerlichkeit und zur Gestalt von Anekdoten wurde.

Paschinjan erinnerst du dich, dass du einen Weg nach Jebrail bauen wolltest, Was ist passiert? Wo ist diese Straße? Und du wolltest in Schuscha ein Parlamentsgebäude errichten, und wie. Was ist passiert? Alles ist zur Hölle gegangen".

Jetzt sind diese Worte des Staatsoberhauptes als Schlagwort in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Diejenigen, die ihre Worte den Bach runter gehen lassen, schämen sich für die Worte, die Ilham Aliyev dem armenischen Premierminister sagte: "Nun, Paschinjan?" ...

Verbrannte Erde und Zukunft von Karabach

In der Vergangenheit wurden in Kriegen Taktiken der verbrannten Erde angewendet. Verbrannte Erde bezeichnet eine Kriegstaktik, bei der eine Armee alles zerstört, was dem Gegner in irgendeiner Weise nützen könnte, also Gleise, Straßen, Brücken, liegengebliebene Fahrzeuge, Lebensmittelvorräte, Fabriken, Wohnhäuser und manchmal bis hin zur kompletten Zerstörung von Städten und Dörfern.

Vor dm Rückzug zerstörten oder plünderten die Besatzer alles nehmen alles mit, was sie konnten, und zündeten den Rest an. Dies geschah, damit sich die lokale Bevölkerung, der wahre Eigentümer des Gebiets, nicht in ihrem ursprünglichen Gebiet niederlassen konnte. 1977 verbot Artikel 54 des Protokolls Nr. 1 der Genfer Konvention die Taktik der verbrannten Erde. Solche Aktionen gelten als Kriegsverbrechen.

Im 21. Jahrhundert wenden die Armenier diese barbarische Taktik vor der gesamten zivilisierten Welt an. Wie der Präsident Aserbaidschans zu Recht feststellte, man hat den Eindruck, dass ein Barbarenstamm durch diese Gebiete gefegt hat. Die Aufnahmen der von der Besatzung befreiten Städte und Dörfer sind voller Schmerzen im Herzen. Armenische Wilde hinterließen leblose Ruinen ... Sie fällten Bäume, steckten Wälder in Brand und machten das Land unbrauchbar.

Füsuli, Dschäbrajil, Sängilan, Gubadli sind eine Wüste. Aghdam verwandelte sich in eine Geisterstadt.

Und das sind nicht alle Kriegsverbrechen der Armenier. Die armenischen Streitkräfte bombardierten Ganja zweimal mit ballistischen Raketen und warfen Streubomben auf Barda. Auf Terter, Aghdam und Geranboy wurden unzählige Geschosse abgefeuert. Zivilisten - Kinder, Frauen, ältere Menschen - wurden Opfer des armenischen Faschismus, Tausende Häuser, Gebäude und Infrastrukturen wurden zerstört. Fotos, Videos, Berichte und Nachrichten, die die grausamen Verbrechen der Armenier widerspiegeln, sind in sieben Fremdsprachen (#Russisch #Englisch #Deutsch #Französisch #Spanisch #Arabisch #Chinesisch) im Abschnitt "Armenischer Faschismus in Bildern" auf der AZERTAC-Website präsentiert.

Es ist wichtig, dass die ganze Welt ihr echtes faschistisches Gesicht sieht. Lassen Sie die ganze Welt barbarisches Gesicht der Armenier sehen, lassen Sie sie endlich erkennen, welchem wilden Feind gegenüberstehen müssen. Wir haben nicht nur die armenische Besatzungsarmee niedergeschlagen, sondern auch die Welt vom armenischen Faschismus befreit, der eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellt.

Auf Anweisung des Präsidenten wurden Reisen von Vertretern des diplomatischen Korps in Aserbaidschan

in die von der Besatzung befreiten Regionen Aserbaidschans organisiert. So hatten ausländische Diplomaten die Möglichkeit, die armenische Wildheit mit ihren eigenen Augen zu sehen. Die enorme Zerstörung durch die armenischen Vandalen wird dokumentiert und dem internationalen Gericht vorgelegt.

Die armenischen Faschisten werden diesmal wahrscheinlich nicht der Gerechtigkeit entkommen können.

Der Feind glaubte, dass die Zerstörung die Aserbaidschaner abschrecken würde, in diese Länder zurückzukehren. Aber er hat sich geirrt. Seit 30 Jahren leben die Aserbaidschaner mit dem Traum, in ihre Heimat zurückzukehren und Karabach zu atmen. Während einer Reise in die den von der Besatzung befreiten Regionen Füsuli und Aghdam kündigte Präsident Ilham Aliyev Pläne für die Zukunft von Karabach an. Das Staatsoberhaupt sagte, dass alle Städte und Dörfer gemäß dem allgemeinen Plan wiederhergestellt werden. Der Staat wird den Bürgern helfen, in ihre Heimat zurückzukehren. Eine Straße von Füsuli nach Schuscha wird bereits gebaut, und historische Straßen, die zu den Dörfern Sugovuschan und Talysch führen, werden vollständig rekonstruiert.

Der zweite Karabachkrieg hat eine neue Realität in der Region geschaffen. Unser malerisches Karabach, in dem einst Gewitter über seinem Kopf tobten, blickt mit großer Hoffnung in die Zukunft.

Nach 27 Jahren sind in den Moscheen in den aus der armenischen Okkupation befreiten Städten Schuscha und Aghdam der Azan (deutsch: Gebetsruf), "Karabach Schikästäsi" in Karabach wieder zu hören. Fast 30 Jahre später kehrt das Leben an diese Orte zurück...

Eine neue Realität in der Region oder ein Epilog

Das erfolgreiche Ende des Vaterländischen Krieges veränderte das Kräfteverhältnis in der Region und schuf eine neue Realität. Wir sind nicht alleine. Die brüderliche Türkei ist neben uns. Türkische Soldaten werden auch den Waffenstillstand in Karabach überwachen. Von Ankara werden auf höchster Ebene weiterhin Unterstützungsworte für Aserbaidschan gehört. Diese politische und moralische Unterstützung verleiht uns Kraft und warnt Verteidiger der Armenier vor Einmischung.

Die Präsidenten von Aserbaidschan und der Türkei nennen sich Brüder, unsere Flaggen wehen nebeneinander. Das erweckt Stolz in den Herzen unserer Freunde und einen Neid in den Herzen von Neidern. Der Status Quo, der fast 30 Jahre gedauert hatte, ist in Vergessenheit geraten. Die Statusfrage wird nicht mehr aufgeworfen. Von nun an steht die Wiederherstellung der zerstörten Städte und Dörfer von Karabach auf dem Programm.

Der Kampf ist noch nicht vorbei. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Armenien, seine Gönner, neue Pläne ausarbeiten und möglicherweise auf Provokationen zurückgreifen. Ein klares Beispiel dafür ist die voreingenommene Resolution des französischen Senats zu Karabach. Und das bedeutet, dass wie in den von der Besatzung befreiten Gebieten, auch in der politischen Arena alles vollständig mit für das Auge unsichtbaren Minen bedeckt ist. Hier toben ihre Unterwasserströmungen. Der Kampf geht also weiter.

Wenn zahlreiche Konflikte und Kriege in der Welt zurückblicken, können wir sehen, dass es die stärkere Seite ist, die immer das nletzte Wort hat. Das jüngste Beispiel hierfür ist der 44-tägige Vaterländische Krieg der Aserbaidschaner um Karabach. In den letzten 17 Jahren haben wir Kraft gesammelt und den Feind mit eiserner Faust niedergeschlagen. Der dreißigjährigen Besatzung, der Ungerechtigkeit wurde in 44 Tagen ein Ende gesetzt. Unsere Stärke wurde nicht nur dem Feind demonstriert. Die ganze Welt hat es gesehen. Natürlich wird der Sieger Aserbaidschan von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr noch stärker. Sein weiser Präsident und siegreicher Oberbefehlshaber Ilham Aliyev wird unser Volk zuversichtlich von einem Sieg zum anderen führen.

Aslan Aslanov

Vorstandsvorsitzender von AZERTAC,

OANA-Präsident

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