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Ross Brawn erwartet vor 2022 keine neuen Teams in der Formel 1

Baku, 7. September, AZERTAC

2021 wird in der Formel 1 ein komplett neues Reglement eingeführt. Für neue Teams wäre das eine gute Möglichkeit, in die Königsklasse einzusteigen. Interessenten gibt es angeblich mehrere; mit dem aus Asien finanzierten Panthera-Projekt rund um Benjamin Durand ist auch schon ein konkreter Interessent bekannt.

Ross Brawn, Sportdirektor der Formel 1, bestätigt, dass Anfragen an Rechteinhaber Liberty Media herangetragen wurden. Aber: "Wir wollen sie frühestens ab 2022 zulassen", stellt er im Interview mit "Auto Bild motorsport" klar. Priorität habe nämlich: "Bis 2021 wollen wir Stabilität ins neue System bringen."

"Das Letzte, was wir brauchen können, sind Teams, die kommen und gehen, wie es in der Vergangenheit der Fall war", erklärt er und unterstreicht: "Offensiv unterstützen werden wir es jedenfalls nicht."

Dass sich Liberty nicht proaktiv um neue Teams bemüht, erscheint logisch. Dann müssen die Einnahmen nämlich nicht mehr zwischen Rechteinhaber und zehn, sondern gleich zwölf (oder mehr) Teams aufgeteilt werden. Das bedeutet möglicherweise für alle bestehenden Player einen etwas kleineren Anteil vom Gesamtkuchen.

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