KULTUR


Sein Name und Schaffen werden in der Geschichte unserer nationalen Musikkultur für ewige Zeiten leben

Baku, den 18. August (AZERTAG). Am 20 August ist der 100-jährige Jubiläum des hervorragenden weltberühmten aserbaidschanischen Dirigenten Maestro Niyazi. Er war nicht nur in Aserbaidschan sondern auch über die Grenzen seiner Heimat hinaus berühmt. Er dirigierte die ersten Vorstellungen der Werke (Oper, Ballett und Symphonie) vieler bekannter aserbaidschanischer Komponisten, wie Muslum Magomaev, Gara Garayev, Fikrat Amirov, Arif Mälikov.

Niyazi Hajibeyov-Taghizade ist Sohn des aserbaidschanischen Komponisten Zülfigar Hajibeyov aus Schuscha. Er kam am 20. August 1912 in Tiflis zur Welt. Er dirigierte Orchester mit Swjatoslaw Richter, Heinrich Neuhaus, David Oistrach und Mstislaw Rostropowitsch. Bei der Auswahl des Berufs als Musiker spielte sein Onkel, der hervorragende aserbaidschanische Komponist Üzeyir Hacıbeyli eine große Rolle. Niyazi studierte die Musik in Moskau und Leningrad (St. Petersburg) und besuchte das Staatliche Konservatorium von Aserbaidschan.

Als Dirigent machte Maestro Niyazi in vielen Ländern Europas und Asiens und in der Welt für seine erfolgreiche Konzerte die Musik von Aserbaidschan berühmt.

Niyazi dirigierte viele Sinfonieorchester in Prag, Berlin, Budapest, Bukarest, New York, Paris, Istanbul, London, Teheran, Peking und Ulan-Bator und spielte eine wichtige Rolle bei der Propaganda der aserbaidschanischen klassischen Musik in der Welt.

Niyazi war auch ein talentierter Komponist. Er hat die traditionellen aserbaidschanischen Volkslieder und das Mugam mit westlicher klassischer sinfonischer Musik synthetisiert. Zu den bedeutendsten Werken von Niyazi gehören die Oper "Khosrow und Shirin" (1942), und das Ballett "Tschitra" (1960). Für sein weltberühmtes Ballett “Tschitra” wurde er in Indien mit der Nehru-Preis ausgezeichnet. Sein sinfonisches Werk Mugam "Rast" erfreute sich einer großen Popularität in der Welt, stand auf dem Spielplan von vielen Sinfonieorchestern der Welt.

Niyazi war von 1938 bis zu seinem Tod der Dirigent und musikalischer Leiter des Staatlichen Symphonieorchesters Aserbaidschans. Er starb am 2. August 1984.

Niyazi wurde mit dem Titel des Volkskünstlers der UdSSR (1959) ausgezeichnet und erhielt die Staatspreise der UdSSR (1951, 1952) und höchsten Titel der UdSSR, den Helden der Arbeit (1982).

Auf Initiative des Nationalleaders Heydar Aliyev organisierte Maestro Niyazi seit Anfang 70-er Jahre freitags jeden Monats in der Staatlichen Philharmonie symphonische Musikabende. Im Jahr 1994 nahm der Nationalleader an der Eröffnung des Haus-Museums von Maestro persönlich teil. Darüber hinaus unterzeichnete der Nationalleader Heydar Aliyev am 19. August 2002 einen Erlass über die Begehung des 90-jährigen Jubiläums von Niyazi.

Präsident Aserbaidschans Ilham Aliyev verabschiedete am 20. Mai 2010 einen Erlass über die Begehung des 100-jährigen Jubiläums von Niyazi. Das war eine Hochachtung für Maestro.

Niyazi und sein Schaffen werden heute mit weltberühmten Dirigenten, Komponisten und ihren Werken gleichgestellt. Sein Schaffen kann wirklich als Vorbild hingestellt werden. Wie viele Generationen profitierten und profitieren noch heute von seinem Schaffen.

Sein Name und Schaffen werden in der Geschichte unserer nationalen Musikkultur für ewige Zeiten leben.

 

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