WELT


Sojus-Trägerrakete in Baikonur kam zu Zwischenfall

Baku, 11. Oktober, AZERTAC

Beim Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit zwei Astronauten an Bord hat sich ein Zwischenfall ereignet. "Es gab ein Problem mit dem Raketenantrieb", hieß es von der Nasa. Der Kontakt zu den beiden Besatzungsmitgliedern sei erhalten, die beiden Astronauten sind in Kasachstan notgelandet. Der Russe und der US-Amerikaner seien am Leben.

Such- und Rettungsteams seien unterwegs, um am Landepunkt den Amerikaner Nick Hague und den Russen Alexej Owtschinin aufzunehmen, teilte die Nasa weiter mit. Die beiden sollten die Besatzung der Raumstation ISS verstärken. Für Hague wäre es der erste Raumflug gewesen. Owtschinin war bereits sechs Monate an Bord der ISS.

Derzeit hat der deutsche Astronaut Alexander Gerst als erster Deutscher und zweiter Europäer überhaupt das Kommando an Bord der ISS. Zur Crew von Gerst, der im Dezember zurückkehrt, gehören die US-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew.

Die USA hatten ihr Spaceshuttle-Programm 2011 eingestellt. US-Astronauten konnten seither nur noch mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gelangen. Der Vertrag mit Russland läuft im November 2019 aus. Dann sollen SpaceX und Boeing übernehmen.

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