WIRTSCHAFT


Staatspräsident Ilham Aliyev stellt Geldmittel für Sanierung des Naturschutzgebiets Yanar Dagh

Baku, 17. Juli, AZERTAC

Der Präsident der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev gab heute ein Dekret über die Sanierung des Naturschutzgebiets “Yanar Dagh“ (brennender Berg) heraus, gibt AZERTAC bekannt

Zu diesem Zweck wurden der Aserbaidschanischen Staatsagentur für Tourismus 1,2 Millionen Manat (ca. 600 000 Euro) zur Verfügung gestellt.

Brennender Berg ist ein seit dem Altertum brennendes natürliches Erdgasfeuer am Hang eines Hügels in Aserbaidschan. Die Stätte des Erdbrands liegt wenige Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Baku und ist touristisch erschlossen.

Bis zu drei Meter hohe Flammen steigen aus einem zehn Meter breiten Grat an dem Kalksteinhügel Yanar Dagh, der in der Nähe von Baku auf der Halbinsel Abscheron am Kaspischen Meer liegt. Heute existieren nur eine Handvoll solcher natürlicher brennender Erdgasquellen in der Welt, die meisten davon in Aserbaidschan. Aufgrund des großen Erdgasvorkommens unter der Halbinsel Abscheron haben dort schon während des Altertums Feuer natürlichen Ursprungs gebrannt, worüber historische Schriftsteller wie Marco Polo berichtet haben.

Diese Feuer sehen am eindrucksvollsten in der Dämmerung aus, wenn Touristen wie Einheimische in dem nebenan gelegenen Teelokal sitzen, um sich von der spektakulären Sehenswürdigkeit inspirieren zu lassen. Dass Aserbaidschan in seiner Überlieferung und in seiner Kunst mit dem Feuer in Verbindung steht, führt man auf die alte Religion des Zoroastrismus zurück, die vor mehr als zweitausend Jahren in diese Gegend kam.

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