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Südkorea lässt Kampfflugzeuge aufsteigen

Baku, den 20. Dezember (AZERTAG). Südkorea hat am Morgen mit seinem Artilleriemanöver begonnen – Explosionen erschütterten die Halbinsel Yeonpyeong. Der Norden reagierte nervös.

Südkorea hat mit seinem angekündigten Artilleriemanöver im Bereich der Insel Yeonpyeong begonnen. Dies wurde vom südkoreanischen Verteidigungsministerium bestätigt. Ein Kameramann der Nachrichtenagentur AP berichtete, dass die ersten Detonationen zu hören seien.

Der Süden ließ nach Angaben des Verteidigungsministeriums Kampfflugzeuge nach Beginn der Übung aufsteigen. Ziel sei es, einen möglichen nordkoreanischen Angriff abzuwehren. Die Maschinen würden während des Manövers über Südkorea fliegen, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums.

Zuvor hatte Südkorea die Bewohner mehrerer Inseln im Grenzgebiet aufgefordert, sich in Schutzräume zu begeben. Die Übung solle etwa zwei Stunden dauern, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Nordkorea hatte den Süden bereits kürzlich vor einem Manöver mit scharfer Munition in den umstrittenen Gewässern und einer sich daraus ergebenden „Katastrophe“ gewarnt. „Intensität und Umfang“ eines potenziellen Gegenschlags würden schlimmer ausfallen, als bei dem Angriff auf Yeonpyeong vor einem Monat, teilte Nordkorea jüngst mit.

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