POLITIK


US-Kongress ehrt Gedenken an die Opfer der Chodschaliner Tragödie

Washington, 1. März, AZERTAC

Im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen zum 27. Jahrestag des Völkermords von Chodschali ist eine weitere Gedenkveranstaltung im Rayburn-Gebäude des US-Kongresses organisiert worden.

Mitglieder des US-Kongresses, Steve Chabot, Henry Cuellar, Paul Gosar, zahlreiche Mitarbeiter des Kongresses, Vertreter der aserbaidschanischen Gemeinde in den Vereinigten Staaten und von anderen Gemeinden nahmen an der Veranstaltung teil. Anar Usubov, ein lebendiger Zeuge der Chodschaliner-Tragödie, der in den Vereinigten Staaten lebt, war zur Veranstaltung als besonderer Gast eingeladen.

Anschließend hielten der Botschafter Aserbaidschans in den USA, Elin Süleymanov, sowie die Mitglieder des US-Kongresses, Steve Chabot, Henry Cuellar und Paul Gosar eine ausführliche Rede über die schrecklichste und blutigste Tragödie des 20. Jahrhunderts.

Sie ehrten das Gedenken an die Opfer dieser schrecklichen Tragödie und wiesen auf die Wichtigkeit einer baldigen Beilegung des armenisch-aserbaidschanische Berg-Karabach-Konfliktes hin.

Elin Suleymanov gab detaillierte Informationen über die Geschichte der Tragödie und sagte, dass es sich dabei um einen Völkermord an den Aserbaidschanern handelt.

Der Botschafter machte darauf aufmerksam, dass die ehemaligen Präsidenten Armeniens Robert Kotscharjan und Sersch Sargsjan, die an diesem Genozid-Verbrechen direkt beteiligt waren, die Begehung des blutigen Verbrechens in Chodschali gestanden haben. Derzeit läuft in Armenien ein Prozess gegen sie wegen zahlreicher Verbrechen gegen ihr eigenes Volk. Der aserbaidschanische Diplomat brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sie eines Tages auch wegen eines schweren Kriegsverbrechens gegen die Menschlichkeit in Chodschali zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen werden.

Anar Usubov teilte mit dem Publikum seine bitteren Erinnerungen an diese blutige Tragödie. Er sprach von seiner schweren Kindheit, schweren Tagen und einer großen Tragödie, die er, seine Familie und Verwandten beim Massaker in seiner Heimatstadt Chodschali miterlebt haben. Er erinnerte daran, dass wie die Mittelschule, in der er lernte, beim Sturm auf Chodschali bombardiert wurde, Hunderte von Menschen gefangen genommen, getötet, gefoltert wurden und vermisst waren.

Am Ende der Veranstaltung wurden über die Tragödie von Chodschali von Mitgliedern des Kongresses abgegebene Erklärungen vorgelesen.

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