WIRTSCHAFT


US-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft

Baku, 8. August, AZERTAC

Im Mai kündigte US-Präsident Trump einseitig das Atomabkommen mit dem Iran auf. 90 Tage später sind nun US-Sanktionen wieder in Kraft getreten. Die Maßnahmen wurden am Dienstag um 6.00 Uhr (MESZ/Mitternacht US-Ostküste) wirksam.

Neue US-Sanktionen gegen den Iran werden das Projekt “Südlicher Gaskorridor“ nicht betreffen.

AZERTAC zufolge geht es darum in einem Bericht der Agentur “ S & P Global Platts“, den sie unter Berufung auf den Beschluss des US-Präsidenten Donald Trump verbreitet hatte.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass die neuen US-Sanktionen gegen Irans Energieverbraucher das Projekt des Südlichen Gaskorridors nicht betreffen werden: "Dieses Projekt sieht den Transport von 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Kaspischen Meer in die Türkei und nach Südeuropa vor.

Am 29. Mai fand im Sangatschal Terminal eine offizielle Eröffnungszeremonie des Südlichen Gaskorridors statt und das Erdgas aus Aserbaidschan wurde in den Südlichen Gaskorridor eingeleitet. Die TANAP-Gaspipeline wurde am 12. Juni in Eskisehir in der Türkei in Betrieb genommen. TAP-Pipeline sollte voraussichtlich im Jahr 2020 in Betrieb gesetzt werden. 94,8 Prozent der Bauarbeiten der TANAP-Pipeline und 74,6 Prozent der TAP-Pipeline wurden bereits getan. Durch die Trans Anatolien Erdgas-Pipeline (TANAP) soll Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei nach Europa befördert werden. Die Pipeline TANAP soll bis nach Italien reichen. Sie soll durch die Türkei verlaufen und die Trans-Adria-Pipeline (TAP) über die Südkaukasus-Pipeline mit dem Gasfeld Schah Denis in Aserbaidschan verbinden.

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