WELT


Ungewöhnliche Mitteln zur Paarung von Panda-Männchen in Kopenhagener Zoo

Baku, 23. April, AZERTAC

Der Kopenhagener Zoo versucht sein Panda-Männchen mit ungewöhnlichen Mitteln zur Paarung zu animieren. “Wir haben Urin von zwei anderen Männchen in Europa importiert“, sagte Direktor Mads Bertelsen der Nachrichtenagentur Ritzau. “Das haben wir in seinem Gehege verspritzt, sodass er das Gefühl bekommt, dass er Konkurrenz hat, und sich anstrengt.“ Auch dänische Medien berichteten über den Versuch.

Panda-Männchen Xing Er und seine Gefährtin Mao Sun sind Leihgaben aus China und leben seit 2019 im Zoo der dänischen Hauptstadt. Seitdem hoffen die Dänen auf Panda-Nachwuchs. Allerdings ist das Zeitfenster für die Paarung sehr klein: Das Weibchen kann nur einmal im Jahr an wenigen Tagen befruchtet werden.

Außerdem habe Xing Er bislang nicht richtig verstanden, wie er das anstellen solle, sagte Bertelsen. Im vergangenen Jahr kaute er lieber Bambus, als Mao Sun sich an ihn schmiegte. Dank Panda-Urin soll es diesmal besser laufen. “Es kann sein, dass das das kleine Extra ist, das nötig ist, damit er sich paaren will”, sagte Bertelsen.

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