WELT


Unternehmen Airbus hat Probleme mit Motoren

Baku, 2. Juli, AZERTAC

Airbus soll Insiderinformationen zufolge sein Lieferziel für das Erfolgsmodell A320neo verfehlen. Das berichtet der Finanznachrichtendienst "Bloomberg". Demnach hat das Unternehmen Probleme mit den Motoren. Deshalb war es zwischen Februar und April bereits zu einem Lieferstopp von A320neo-Maschinen gekommen. Zulieferer für die Motoren des Kurz- und Mittelstreckenfliegers A320neo ist das US-Unternehmen Pratt & Whitney.

Airbus Group Chart zeigen rechnet dem Bericht zufolge damit, zwischen 30 und 40 Flugzeuge weniger auszuliefern als bisher angenommen. Der europäische Flugzeugbauer hatte demnach für 2018 geplant, rund 210 Flieger mit Motoren von Pratt & Whitney auszuliefern.

Nach Veröffentlichung des "Bloomberg"-Berichts fiel der Kurs der Airbusaktie um fast drei Prozent. Daraufhin meldete sich der Flugzeugbauer zu Wort: Airbus werde entgegen den Informationen des Berichtes an seinem Auslieferziel festhalten.

Bei den Flugzeugzulieferern Pratt & Whitney und CFM war eswegen technischer Schwierigkeiten zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Triebwerken gekommen. Deshalb hatte Airbus Branchenkreisen zufolge bereits im April die Überarbeitung des A320neo auf Eis gelegt.

Die Verspätungen bei der Auslieferung könnten für Airbus ins Geld gehen: Einerseits könnten Kunden einen Rabatt wegen der Verspätung fordern, andererseits hat der Flugzeugbauer nun weniger Spielraum, um neue Aufträge anzugehen oder Verspätungen aus dem Vorjahr abzuarbeiten.

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