WELT


Vampire in Malawi: 140 Personen festgenommen

Baku, 23. Oktober, AZERTAC

Im südostafrikanischen Land Malawi sind 140 Personen festgenommen worden, weil sich acht vermeintliche Vampire gelyncht haben, berichtet AZERTAC unter Berufung auf türkische Massenmedien. Laut Meldung der BBC-Turkish sind wegen dem Chaos in einigen Teilen des Landes Ausgangssperre verhängt worden. Unterdessen wurden weitere zwei Personen, die die Menschen damit bedrohten, ihr Blut zu saugen, festgenommen worden. Dass eine Frau wegen aufgetragenem Rouge für Blutsaugerin gehalten und getötet wurde, sei nach Worten von Innenminister Nicolas Dausi ein sehr “unglücklicher Fall.“

Nach Angaben von Funktionären habe sich niemand wegen gesaugtem Blut an ein Krankenhaus gewandt. Unterdessen besuchte der Präsident von Malawi, Peter Mutharika die Regionen im Süden des Landes und versprach die Morde aufklären zu lassen. Die Regierungsfunktionäre hatten behauptet, dass im Südosten von Malawi, in Mulanje es keine Vampire gibt und diese Gerüchte von der Opposition verbreitet werden, um die Regierung zu schwächen.

Der Innenminister Nicolas Dausi hatte in diesem Zusammenhang folgendes gesagt: “Wir werden herausfinden, wer diese Gerüchte verbreitet hat. Wir verdammen die Angriffe gegen vermeintliche Blutsauger.“

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