POLITIK


Verteidigungsministerium: OSZE-Überwachung an Kontaktlinie ohne Zwischenfälle verlaufen

Baku, 18. September, AZERTAC

Nach dem Mandat des Persönlichen Beauftragten des OSZE–Vorsitzes reisten die OSZE-Beobachter am Mittwoch dem 18. September an die Kontaktlinie zwischen den aserbaidschanischen und armenischen Truppen, um die Einhaltung der Feuerpause zu überwachen.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC wurde die Überwachung in Richtung des Rayons Fisuli durchgeführt und war ohne Zwischenfälle verlaufen.

Die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe auf der aserbaidschanischen Seite wurd von Feldassistenten des persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Simon Tiller und Martin Schuster beobachtet.

Auf der gegenüberliegenden Seite erfolgte die Beobachtung der Einhaltung der Feuerpause durch die Feldassistenten vom Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Mikhail Olaru und Ognyen Yovic, hieß es in der Meldung.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die international anerkanntes und historisches aserbaidschanisches Gebiet ist.

Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Als Folge dieser bewaffneten Annexionspolitik wurden mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land.

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