POLITIK


Verteidigungsministerium: Vereinbarte Waffenpause mit Einsatz großkalibriger Maschinengewehre 57 Mal gebrochen

Baku, 6. Juli, AZERTAC

Armenische Einheiten haben Stellungen der aserbaidschanischen Armee an verschiedenen Abschnitten der Front unter Beschuss genommen.

Die vereinbarte Waffenruhe wurde von armenischen Soldaten im Laufe des Tages 57 Mal gebrochen. Dabei setzten feindliche Einheiten die großkalibrigen Gewehre ein. Der Feind wurde mit Gegenfeuer aserbaidschanischer Einheiten zurückgeschlagen. Das geht aus einem Bericht des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums hervor.

Aserbaidschanische Einheiten bestätigten entlang der ganzen Kontaktlinie die völlige Kontrolle, hieß es im Bericht weiter.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen das selbsternannte separatistische Regime in Berg-Karabach nicht an. Dafür nahm der UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug von armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans an.

Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. De facto liegen die Region und sieben umliegende Rayons seit vielen Jahren unter armenischer Kontrolle. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

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