GESELLSCHAFT


Vor 101 Jahren-am 28. Mai 1918 Demokratische Republik Aserbaidschan gegründet

Baku, 28. Mai, AZERTAC

Direkt nach der Verkündung der Unabhängigkeitserklärung am 28. Mai 1918 wurde die erste demokratische und parlamentarische Republik in der muslimischen Welt - die Demokratische Republik Aserbaidschan (ADR) gegründet. Dies Epoche war ein Ruhmesblatt in der Geschichte des Landes.

Per Dekrete von Präsident Ilham Aliyev wurde das Jahr 2018 zum "Jahr der Demokratischen Republik Aserbaidschan“ erklärt, und der 100. Jahrestag der ADR wurde gefeiert. Jedes Jahr wird in Aserbaidschan am 28. Mai der Tag der Republik als Unabhängigkeitstag gefeiert. Das Land betrachtet sich als Rechtsnachfolger der ADR. Die Flagge und das Wappen Aserbaidschans entsprechen weitestgehend denen der Demokratischen Republik Aserbaidschan.

Die ADR hatte eine Fläche von etwa 114. 000 km², als sie gegründet wurde. Mit der Einführung des Frauenwahlrechts war die Demokratische Republik Aserbaidschan nicht nur der erste mehrheitlich muslimische Staat, der Frauen die gleichen politischen Rechte gab wie Männern, sondern einer der ersten Staaten weltweit.

Obwohl die Republik nur zwei Jahre lang bestand, konnte das mehrparteiliche aserbaidschanische Parlament und die Koalitionsregierungen große Fortschritte in den Bereichen Staatsaufbau, Erziehung, Armeegründung, Finanzen, Wirtschaftssysteme, internationale Anerkennung der ADR als Staat, diplomatische Beziehungen mit einer Anzahl von Staaten, das Schreiben einer Verfassung oder gleiche Rechte für alle erreichen.

Die Grenzen des Landes wurden festgelegt, die Flagge, Hymne und das Wappen Aserbaidschans wurden offiziell eingeführt. Die Muttersprache wurde zur Amtssprache erklärt. Man richtete besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Bildung und Kultur, sowie auf die Aufnahme der gegenseitigen Beziehungen zu fremden Staaten, verfolgte eine humanistische und friedliebende Politik. Eine der wichtigen Leistungen der ADR war auch die Gründung der staatlichen Universität Baku, die die erste moderne Universität des Landes war. Außerdem wurden die Briefmarken von Aserbaidschan herausgebracht und die nationale Währung von Aserbaidschan - Manat wurde in Umlauf gebracht.

Die ADR hatte diplomatische Beziehungen zu mehreren Staaten. Es wurden Verträge über Beziehungen abgeschlossen. 16 Staaten hatten ihre Vertretungen in Baku. Die aserbaidschanische Delegation nahm an den Friedensverhandlungen 1919 in Paris teil.

Im April 1920 wurde die ADR von Bolschewiken okkupiert. Das war eine der dramatischten Seiten in der Geschichte des Landes. Die Bolschewiken forderten die Auflösung des Parlaments und stellten eine bolschewistische Regierung auf. Auf diese Art und Weise wurde der Existenz der ADR ein Ende gesetzt. Jedoch erlangte Aserbaidschan im Jahre 1991 seine legitime Unabhängigkeit wieder, als die UdSSR zusammenbrach.

Der Nationalleader des aserbaidschanischen Volkes Heydar Aliyev hatte sehr große Verdienste um die Festigung und Erhaltung der Unabhängigkeit und Staatlichkeit. Unter der Führung von Präsident Ilham Aliyev entwickelt sich Aserbaidschan heute dynamisch. In den Unabhängigkeitsjahren erzielte das Land sehr große Fortschritte in verschiedenen Bereichen. Mehr als 260 Milliarden Dollar wurden in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes investiert. Die Investitionen in den Ölsektor und den Nichtölsektor trugen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes wesentlich bei. Aserbaidschan genießt heute großen politischen Ruf in der internationalen Arena. Aserbaidschan richtet große Sport-und Kulturveranstaltungen aus. Auf Initiative und unter Beteiligung des Landes werden in der Region eine Reihe von Energieprojekten von globaler Bedeutung verwirklicht. Aserbaidschan spielt eine wichtige Rolle in der europäischen Energiesicherheit und wird zu einem der internationalen Transportzentren der Welt.

Wenn die Gründer der ADR am Leben gewesen wären, dann würden sie stolz auf die heutige Republik Aserbaidschan sein.

Neben diesen Fortschritten ist Aserbaidschan auch auf die Verletzung seiner territorialen Integrität gestoßen. Die armenischen Streitkräfte halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Im Zuge dieser bewaffneten Annexions-und ethnischen Säuberungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan sind mehr als eine Million Aserbaidschaner in ihrem eigenen Land zu Binnenvertriebenen geworden. Aserbaidschan setzt sich für die Befreiung seiner international anerkannten Territorien im Rahmen des Völkerrechts, der Helsinki-Schlussakte, im Einklang mit vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ein, die sofortigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Streitkräfte aus den besetzten Gebieten erfordern. Jedoch ignoriert die armenische Seite diese Beschlüsse, verzichtet auf die Teilnahme an konstruktiven Verhandlungen für eine friedliche Beilegung des Konfliktes. Die internationale Öffentlichkeit übt keinen Druck auf den Aggressor aus und schweigt noch zu diesem völkerrechtlichen Unrecht.

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