POLITIK


Waffenruhe mit Einsatz großkalibriger Maschinengewehre 35 Mal gebrochen

Baku, 6. August, AZERTAC

Trotz vereinbarter Waffenruhe nehmen armenische Einheiten Stellungen der aserbaidschanischen Armee an verschiedenen Abschnitten der Front systematische unter Beschuss.

Das teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Vereinbarte Waffenruhe wurde von armenischen Soldaten im Laufe des Tages 35 Mal gebrochen. Dabei setzten feindliche Einheiten großkalibrige Maschinengewehre ein, hieß es im Bericht weiter.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen das von Armenien in den besetzten Gebieten Aserbaidschans geschaffene selbsternannte separatistische Regime nicht an. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug von armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans. Berg-Karabach und sieben weitere umliegende aserbaidschanische Distrikten werden seit vielen Jahren durch die armenische Seite kontrolliert. Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

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