POLITIK


Waffenruhe mit Einsatz von großkalibrigen Maschinengewehren 22 Mal gebrochen

Baku, 23. Oktober, AZERTAC

Trotz Waffenpause werden aserbaidschanische Stellungen von armenischen Einheiten systematisch unter Beschuss gehalten.

Laut der Auskunft des Verteidigungsministeriums gegenüber AZERTAC haben armenische Einheiten vereinbarte Feuerpause im Laufe des Tages 22 Mal verletzt.

Wie es in der Meldung weiter heißt, seien Positionen der Aserbaidschanischen Armee an verschiedenen Abschnitten der Front beschossen. Dabei setzte der Feind großkalibrige Maschinengewehre ein.

Der armenisch-aserbaidschanische Dauerkonflikt um die Region Berg-Karabach scheint noch kein Ende zu haben. Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen die selbsternannte Republik jedoch nicht an. Dafür nahm der Weltsicherheitsrat vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug armenischer Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans an.

Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. De facto liegt die Region bisher unter armenischer Kontrolle, zusammen mit anderen Teilen des Südwestens Aserbaidschans. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

Im Zuge dieser bewaffneten Annexions-und ethnischen Säuberungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan sind mehr als eine Million Aserbaidschaner in ihrem eigenen Land zu Binnenvertriebenen geworden. Aserbaidschan setzt sich für die Befreiung seiner international anerkannten Territorien im Rahmen des Völkerrechts, der Helsinki-Schlussakte und entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ein. Die armenische Seite ignoriert jedoch alle bisher über die Bereinigung dieses Konflikts gefasste Beschlüsse hält vereinbarte Waffenruhe nicht ein.

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