POLITIK


Waffenstillstand im Laufe des Tages 70 Mal gebrochen

Baku, 13. Juli, AZERTAC

Armenische Einheiten haben Stellungen der aserbaidschanischen Armee an verschiedenen Abschnitten der Front unter Beschuss genommen, um die Lage an der Front zu eskalieren.

Die vereinbarte Waffenruhe wurde von armenischen Soldaten im Laufe des Tages 70 Mal gebrochen. Dabei setzten feindliche Einheiten Maschinengewehre, Granaten, Scharfschützengewehre, Mörser 60, 82 und 120-mm und andere Artillerieanlagen ein.

Das geht aus einem Bericht des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums hervor.

Mit Gegenfeuer aserbaidschanischer Einheiten wurde der Feind zurückgeschlagen, hieß es im Bericht weiter.

Hier sei erwähnt, dass die armenischen Streitkräfte gestern ab den Mittagsstunden versucht haben, anzugreifen, um Stellungen der aserbaidschanischen Armee in der Region Tovuz an der aserbaidschanisch-armenischen Grenze einzunehmen. Dabei setzten feindliche Einheiten schwere Artillerieanlagen ein. Der feindliche Angriff wurde abgewehrt.

Bei Kämpfen töteten armenische Soldaten zwei aserbaidschanische Soldaten. Fünf weitere Soldaten der aserbaidschanischen Armee wurden verletzt. Einer der verletzten aserbaidschanischen Soldaten kam später in Hospital ums Leben. Die Ärzte konnten ihm das Leben leider nicht retten. Feindliche Soldaten wurden ebenfalls getötet. Die Situation liegt unter der Kontrolle der aserbaidschanischen Armee.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die ein historisches und international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans ist. Die Vereinten Nationen erkennen das selbsternannte separatistische Regime in Berg-Karabach nicht an. Dafür nahm der UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen zum bedingungslosen Abzug von armenischen Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans an.

Berg-Karabach ist de jure eine autonome Region Aserbaidschans. De facto liegen die Region und sieben umliegende Rayons seit vielen Jahren unter armenischer Kontrolle. Die internationale Gemeinschaft erkennt Berg-Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans an.

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