POLITIK


Webinar der EANA-Mitgliedsagenturen stattgefunden VIDEO

Baku, 12. Juni, AZERTAC

Am Freitag, dem 12. Juni haben die Mitgliedsagenturen der Europäischen Allianz der Nachrichtenagenturen (EANA) ein Webinar abgehalten.

Am online stattgefundenen Seminar nahmen die Leiter und Vertreter der führenden europäischen Nachrichtenagenturen France Press, dpa, Anadolu, EFE, STT, Ukrinform und von anderen Agenturen teil. An der Arbeit des Webinars nahm ebenfalls Aslan Aslanov, Vorstandsvorsitzender von AZERTAT, EANA-Mitglied und Vizepräsident der Asien-Pazifik-Nachrichtenagenturen (OANA) teil.

Beim Webinar diskutierte man den Informationsverbrauch während der Pandemie, Änderungen im Format der Arbeit von Nachrichtenagenturen.

A. Aslanov sprach in seiner Rede beim Webinar über staatliche finanzielle Beihilfe sowie über soziale Maßnahmen, die die Regierung im Auftrag des Präsidenten während des Corona-Quarantäne-Regimes in Aserbaidschan ergriffen hatte. Er wies darauf hin, AZERTAC habe die Verbreitung ihrer Nachrichten, Videos und Fotos in acht Sprachen fortgesetzt, obwohl die meisten Mitarbeiter der Agentur im Quarantäne-Regime im Homeoffice gearbeitet haben. A. Aslanov sagte zudem, dass die Zahl der Leser von AZERTAC in Zeiten des Coronavirus um 40 Prozent zugenommen habe. Ihm zufolge wirken sich bestehende Corona-Beschränkungen negativ auf die Anwendung von Innovationen aus.

Der AZERTAC-Vorstandsvorsitzende machte darauf aufmerksam, dass AZERTAC im Quarantäne-Regime über sein Wissensportal für Kinder verschiedene Schulungs- und Unterrichtsmaterialien sowie Informationen zum Lernen und Nachdenken verbreitet hat.

Peter Kropsch, Geschäftsführer der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte seinerseits, dass die Coronavirus-Pandemie zu einem Anstieg des Nachrichtenverbrauchs geführt hat. Die Menschen interessierten sich besonders für die Pandemie und globale Wirtschaftskrise. Er sprach schwere Folgen der Coronavirus-Pandemie für verschiedene Bereiche der Wirtschaft sowie negative Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die Arbeit der Nachrichtenagenturen insbesondere auf Einkommen aus der Werbung und dem Marketing an. Die Einnahmen der Agenturen seien deutlich gesunken. In diesem Zusammenhang beabsichtigen die europäischen Agenturen, Sparmaßnahmen zu ergreifen, so P. Kropsch.

Die Leiter der Mitgliedsagenturen der Allianz, die an dem Webinar teilnahmen, tauschten ihre Erfahrungen aus und gingen davon aus, es sei wichtig, solche Treffen fortzusetzen.

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