WISSENSCHAFT UND BILDUNG


Wegen Corona-Pandemie sind im Shedd Aquarium von Chicago Pinguine los

Baku, 19. März, AZERTAC

Menschenleer ist die Anlage des Shedd Aquariums in Chicago. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurde sie vorübergehend für Menschen geschlossen. Nun ist genug Platz für andere Besucher - in diesem Fall: die Pinguine.

Das Pinguin-Paar Edward und Annie zum Beispiel watschelt an einem verlassenen Informationsschalter und leeren Bänken vorbei und beobachtet dabei interessiert die Fische in den Becken. Das ist auf Videos bei Twitter zu sehen, die von den Betreibern der Anlage gepostet wurden.

Nicht nur Edward und Annie dürfen demnach mal die Perspektive wechseln und durch die stillen Hallen schlendern, in denen sich sonst Besucher tummeln. Auch der 32 Jahre alte Pinguin Wellington drückt in einem der Videos seinen Schnabel neugierig gegen die Scheibe des Seeotterbeckens.

So haben die Menschen im Internet was zu gucken - und die Tiere sind beschäftigt. "Auch wenn dies eine seltsame Zeit für uns sein mag, fühlen sich die Tage für die Tiere im Shedd normal an", schreiben die Betreiber des Aquariums bei Twitter.

Die Pfleger böten den Tieren daher ständig neue Unternehmungen an, mit denen sie ihre natürlichen Verhaltensweisen ausdrücken könnten - in Zeiten von Corona gehören die Exkursionen durchs Aquarium nun wohl dazu. Die Betreiber halten zudem das Interesse des menschlichen Publikums wach: "Lassen Sie uns wissen, welche Pinguin-Aktivitäten Sie gern sehen würden!", heißt es bei Twitter.

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