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Weltweit sind bisher 1100 aktive Schlammvulkane bekannt, ein Drittel davon findet sich in Aserbaidschan

Baku, 8. Februar, AZERTAC

Die Entstehung von Schlammvulkanen geht in vielen Fällen auf so genannten ”kalten Vulkanismus“ zurück, der kein Vulkanismus im engeren Sinne ist. Aufgeschlämmtes tonreiches Sedimentgestein stiegt aufgrund seiner relativ geringen Dichte und der Quellfähigkeit der Tonminerale in der Erdkruste auf. Die Entstehungsbedingungen von Schlammvulkanen führen auch zur Entstehung von Kohlenwasserstoff wie Methan. (Quelle: Wikipedia)

Weltweit sind bisher 1100 aktive Schlammvulkane bekannt, ein Drittel davon findet sich in Aserbaidschan, und einer der größten sogar direkt am Stadtrand von Baku.

Aserbaidschan, das Land des Feuers, hat über 300 Schlammvulkane zu bieten – mehr als sonstwo in der Welt. Alle von unterschiedlicher Form. Dashgil/Daschgil in Gobustan ist rund 60 km von Baku entfernt.

Im rohölreichen Aserbaidschan können die Matschhaufen bis zu 200 Meter hoch werden. Aus ihnen strömt sehr viel Methan-Gas, das sich gelegentlich durch Blitzschlag entzündet und dann tagelang als lodernde Feuerfontäne über dem Krater steht. Weltbekannt waren einst auch die aus Schlammvulkanen austretenden, bis zu zwei Meter hohen Methanfackeln von Pietramala nahe Florenz, die der italienische Physiker Alessandro Volta bereits 1778 untersucht hatte. Inzwischen sind diese Methanfackeln in der Toskana erloschen

Die Schlammvulkane könnten auch die Wurzel von Aserbaidschans Wortstamm sein, was so viel wie ”Land des ewigen Feuers" bedeutet.

 

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