Außenminister Aserbaidschans: Um einen dauerhaften Frieden zu erreichen, ist eine Verfassungsänderung in Armenien notwendig
Tiflis, 22. Juli, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov, der zu einem Besuch in Georgien weilt, hat sich mit seiner georgischen Amtskollegin Maka Botchorishvili getroffen.
Der Minister betonte beim Treffen die Notwendigkeit, dass Armenien die territorialen Ansprüche gegen Aserbaidschan in seiner Verfassung und anderen rechtlichen Dokumenten aufgibt, was einen entscheidenden Schritt zu einem dauerhaften Frieden im Südkaukasus darstellt.
„Um einen dauerhaften Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien zu gewährleisten, muss in Armenien ein Referendum abgehalten und die territorialen Ansprüche gegen Aserbaidschan aus der Verfassung gestrichen werden. Zudem sollte die OSZE-Minsk-Gruppe aufgelöst werden.
In diesem Zusammenhang habe ich meine Amtskollegin auch über das Treffen der Staats- und Regierungschefs von Aserbaidschan und Armenien am 10. Juli in Abu Dhabi und die derzeit positive Dynamik informiert“, sagte Minister Bayramov.
„Wir glauben, dass es gute Aussichten auf Frieden mit Armenien gibt. Allerdings müssen dafür konkrete Schritte unternommen werden – Schritte, die Armenien bisher noch nicht unternommen hat“, sagte Jeyhun Bayramov bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seiner georgischen Amtskollegin in Georgien.
Khatayi Azizov
Sonderkorrespondent
Tiflis