Generalstaatsanwaltschaft: Seit dem Vaterländischen Krieg 73 Menschen bei Minenexplosionen getötet und 363 weitere verletzt
Baku, 14. August, AZERTAC
„Seit dem Ende des Vaterländischen Krieges, also seit dem 10. November 2020, sind 436 Menschen von Minenexplosionen betroffen gewesen. Davon kamen 73 ums Leben, während 363 Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades erlitten“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Aserbaidschans in einer Erklärung mit.
„Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass Minenexplosionen in den befreiten Gebieten weiterhin Todesopfer und Verletzte fordern. Die Generalstaatsanwaltschaft ergreift gemeinsam mit den zuständigen staatlichen Stellen die erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit jedem einzelnen Vorfall und informiert die Öffentlichkeit regelmäßig darüber“, heißt es in der Erklärung.
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft werden alle Minenvorfälle entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen untersucht. Dabei werden sämtliche Umstände der Vorfälle, darunter auch die Ursachen und Bedingungen der Explosionen, ermittelt.
Es wurde betont, dass die Beseitigung der Minengefahr von großer Bedeutung für die Sicherheit der Menschen in den befreiten Gebieten sowie für den Wiederaufbau dieser Regionen und die nachhaltige Rückkehr und Ansiedlung der Bevölkerung ist.
„Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger sowie Personen, die diese Gebiete besuchen, erneut dazu auf, ausschließlich ausgewiesene sichere Wege zu benutzen, Warnschilder zu beachten und die Empfehlungen der zuständigen staatlichen Stellen strikt einzuhalten“, heißt es abschließend.