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Apple verschuldet sich für Ausschüttung neu

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Baku, den 1. Mai (AZERTAG). Nach der versprochenen Aufstockung von Dividende und Aktienrückkauf besorgt sich Apple das nötige Geld. Der iPhone-Hersteller lieh sich dafür durch den Verkauf von Anleihen zwölf Milliarden Dollar.

Apple hat sich Geld für die versprochene Aufstockung von Ausschüttungen an Aktionäre und einen Aktienrückkauf am Kapitalmarkt geliehen. Der iPhone-Hersteller nahm mit dem Verkauf von Anleihen zwölf Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) ein. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino veröffentlichte die Angebotsdetails zu den Schuldpapieren am Mittwoch.

Apple braucht das Geld, um seine Ausschüttungen zu finanzieren. Der Konzern hatte seinen Anteilseignern in der vergangenen Woche eine um acht Prozent höhere Quartalsdividende zugesagt und gleichzeitig den Rückkauf eigener Aktien von 60 auf 90 Milliarden Dollar aufgestockt. Die gesamten Ausschüttungen erreichten damit 130 Milliarden Dollar, erklärte Konzernchef Tim Cook. Die Aktie war nach dieser Ankündigung kräftig gestiegen.

Apple hatte bereits im vergangenen Jahr 17 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt eingesammelt. Das Unternehmen sitzt zwar auf einem Geldberg von 151 Milliarden Dollar. Ein großer Teil davon liegt jedoch im Ausland. Sollte Apple das Geld in die USA holen, würden hohe Steuern fällig. Bei den derzeit niedrigen Zinsen lohnt es sich für den Konzern deshalb, Schulden zu machen.

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