BLUTIGES GEDENKEN


Äthiopien: Gedenkveranstaltung zum 24. Jahrestag des Völkermords von Chodschali

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Addis Abeba, 27. Februar, AZERTAC

Die Aserbaidschanische Botschaft in Äthiopien hat im UN-Hauptquartier in Addis Abeba eine Veranstaltung zum Gedenken an den 24. Jahrestag des Blutbads in Chodschali organisiert.

Die Veranstaltung wurde von Beamten, Botschaftern ausländischer Staaten akkreditiert in Addis Abeba, darunter von Botschaftsangehörigen, Absolventen der aserbaidschanischen Hochschulen aus Äthiopien und Medienvertretern besucht.

Botschafter von Aserbaidschan in Äthiopien, Elman Abdullayev, informierte die Veranstaltungsteilnehmer über die von armenischen Streitkräfte in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali verübten Massaker und sagte: „Bei diesem Kriegsverbrechen in der Nacht vom 25. bis 26. Februar im Jahre 1992 wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 –Frauen, 83 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.“

Der Botschafter informierte auch über die internationale Kampagne "Gerechtigkeit für Ghodschali!", die auf Initiative der Vizepräsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Leyla Aliyeva seit 2008 gestartet wurde und auf die Anerkennung dieses Kriegsverbrechens als Genozide in der Welt gezielt worden ist.

Im Anschluss an die Reden wurde ein Film über das Massaker gezeigt.

Professor an der Universität von Addis Abeba Abera Degfi hielt eine Rede über den Völkermord von Chodschali.

Die Veranstaltung wurde von äthiopischen Massenmedien ausgestrahlt.

Asya Hajizade, AZERTAC

Addis Abeba

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