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Aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ist erneut radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen

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Baku, den 20. August (AZERTAG). Aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ist erneut hochgradig radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen. Noch schweigt das Unternehmen Tepco zur Ursache.

Zweieinhalb Jahre nach dem Nukleardesaster in Fukushima sind auf dem Gelände des japanischen Katastrophenreaktors 300 Tonnen hochgradig radioaktives Wasser aus einem Stahltank ausgelaufen. Laut der Betreiberfirma Tepco in Tokio ist das Wasser zum Großteil im Boden versickert. Man gehe davon aus, dass das Wasser aus einem Überlauftank ausgetreten sei. Die Reste würden nun in Ersatztanks gepumpt.

Eine Tepco-Sprecherin sagte, dass das Wasser mit 80 Millionen Becquerel Strahlung pro Liter belastet sei. Angaben zur Ursache oder dem genauen Ort machte das Unternehmen zunächst nicht. Auf einer Pressekonferenz sollen am heutigen Dienstag weitere Informationen bekannt gemacht werden.

Die japanische Regierung hatte bereits Anfang des Monats angekündigt, die Lösung der massiven Probleme mit auslaufendem radioaktivem Wasser selbst in die Hand zu nehmen. Möglich sei eine Abschottung rund um die Atomruine, um das auslaufende Wasser zu stoppen. Der Bau würde mehrere Milliarden Euro kosten.  

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