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Bei Anschlag in Kenia sechs Personen ums Leben gekommen

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Baku, 6. Oktober, AZERTAC

Bei einer Schießerei in der Stadt Mandera im Nordosten Kenias sind nach bisherigen Meldungen sechs Menschen getötet worden. Das bestätigte der zuständige Gouverneur gegenüber Agenturen und auf Twitter. Der Politiker vermutet hinter der Attacke die Schabab-Miliz.

Wie genau es zu dem Attentat kam, ist noch unklar. Die "Kenia Daily Nation" berichtet, dass 33 Personen sich in einem Gebäude in der Stadt Mandera befanden, als es zu einer Schießerei kam. 27 Personen konnten laut der Newsseite durch die Polizei gerettet werden. Als die Polizei das Gebäude stürmte, soll es zu einer Explosion gekommen sein.

Die Region an der Grenze zu Somalia war schon oft das Ziel der somalischen Schabab-Miliz. Al-Schabab (die Jugend) kämpft in Somalia für die Errichtung eines Gottesstaats am Horn von Afrika. Die Afrikanische Union ist unter dem Amisom-Mandat seit 2006 in Somalia präsent. 22.000 Soldaten, unter anderem aus Kenia und Äthiopien, konnten gemeinsam mit somalischen Kräften die Hauptstadt Mogadischu und viele Orte zurückerobern. Die Miliz kontrolliert allerdings größere ländliche Gebiete und greift punktuell immer wieder somalische und AU-Truppen an.

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