WELT


Bei Explosionen in Damaskus sterben mindestens 25 Menschen

Baku, 15. März, AZERTAC

Die Serie von Explosionen in der syrischen Hauptstadt Damaskus reißt nicht ab. Bei zwei Selbstmordanschlägen sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Der erste Attentäter zündete seinen Sprengsatz vor dem Justizpalast, nachdem die Polizei ihn am Betreten des Gebäudes hindern wollte.

Der zweite Anschlag ereignete sich im Stadtteil Rabwa im Nordwesten von Damaskus. Dort zündete der Angreifer in einem Restaurant einen Sprengstoffgürtel. Bei beiden Anschlägen seien zahlreiche Menschen verletzt worden.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete zunächst von einer schweren Explosion im Zentrum der Stadt und Dutzende von Toten, die meisten von ihnen Zivilisten. Die Angaben der Stelle lassen sich nicht unabhängig überprüfen, haben sich in der Vergangenheit jedoch als zuverlässig erwiesen.

Zunächst war unklar, wer für die Tat verantwortlich ist. Der Anschlag am Mittwoch ereignete sich am 6. Jahrestag des Beginn des Aufstands gegen das Regime.

In den Gebieten Syriens unter der Kontrolle des syrischen Machthabers Baschar al-Assad gab es in den vergangenen Wochen mehrfach Bombenattentate. Erst am vergangenen Wochenende waren bei einem Anschlag auf schiitische Pilger in Damaskus mindestens 44 Menschen getötet worden. Die Qaida-nahe Organisation Tahrir-al-Scham-Front beanspruchte die Tat für sich. Zuvor waren Anschläge in der Hauptstadt selten, da diese von starken regierungstreuen Truppen gesichert wird.

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