REGIONEN


Bewohner von an der Front gelegenen Dörfern: Wir haben keine Angst vor armenischen Beschüssen

Tovuz, 11. März, AZERTAC

Trotz Waffenruhe bleibt die Lage an der Kontaktlinie im Konflikt um Berg-Karabach angespannt. In den letzten Zeiten verletzten die armenischen bewaffneten Einheiten die Waffenpause an verschiedenen Richtungen der Front während des Tages durchschnittlich 130 Mal verletzt. Dabei setzen feindliche Einheiten die Scharfschützengewehren, Minenwerfer und überschwere Waffen ein.

Um die Situation an der Front zu filmen, hat ein Aufnahmeteam der Nachrichtenagentur AZERTAC eine Reihe von Dörfern der Tovuz Region besucht, die an der Grenze zu Armenien liegen. Das Aufnahmeteam filmte in jenen Dörfern Häuser, deren Dächer durch einen intensiven Beschuss der armenischen Einheiten durchgelöchert wurden, teils beschädigt worden, interviewte Dorfbewohner. Wenn der Waffenstillstand früher tagsüber ca. 20-30 Mal verletzt wurde, wird er aber jetzt über 100 Mal gebrochen, sagten Dorfbewohner bei den Gesprächen mit einer AZERTAC-Korrespondentin. Bewohner des Dorfs Hajialli und anderer Dörfer der Region Tovuz, sogar kleine Bewohner brachten bei den Gesprächen zum Ausdruck, dass sie vor armenischen Beschüssen gar keine Angst haben, und ihre Landarbeiten machen, da der Frühjahrsaussaat bereits begonnen hat, ungeachtet dessen, dass die armenische Armee friedliche Bevölkerung anvisiert haben.

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