POLITIK


Bundestagsabgeordneten verabschieden Erklärung über Völkermord von Chodschali

Baku, 14. März, AZERTAC

Eine Gruppe von Mitgliedern des Deutschen Bundestages Uwe Feiler, Olav Gattinq, Dr. Hans Michelbach, Philip Muhrmann und Norbert Schindler haben eine Erklärung anlässlich des 25. Jahrestages des Völkermords von Chodschali verabschiedet, wie AZERTAC unter Berufung auf die Gesellschaft TEAS (The European Azerbaijan Society) berichtet. In der Erklärung heißt es: “In der Nacht auf den 26. Februar jährte sich der Völkermord von Chodschali zum fünfundzwanzigsten Male.

Beim Sturm der armenischen Streitkräfte auf die Stadt Chodschali wurden 613 friedliche Zivilisten, darunter 106 –Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere getötet. Im Jahre 1988 erklärte Armenien einseitig das Gebiet Berg-Karabach zu seinem Besitz. In der Folge begann ein Krieg, der bis zu 30.000 Menschenleben forderte.

Im Zuge des Konfliktes wurden jene Region Aserbaidschans von armenischen Truppen besetzt. Die aserbaidschanische Bevölkerung wurde aus jenen Gebieten vertrieben.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, das Europäische Parlament und die Parlamentarische Versammlung des Europarates verurteilten diese Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan und verabschiedeten jeweilige Resolutionen über bedingungslosen Rückzug der armenischen Truppen aus besetzten aserbaidschanischen Gebieten. Im Mai 1994 unterzeichneten die Konfliktparteien ein Waffenstillstandsabkommen. Seit dieser Zeit wurde die OSZE Minsk-Gruppe mit der Mission der Durchführung des Verhandlungsprozesses für die Beilegung des Konfliktes betraut.“

Deutsche Bundestagsabgeordneten äußern sich sehr besorgt über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage im Südkaukasus. Die Lage an der Kontaktlinie im Konflikt um Berg-Karabach und den umliegenden Rayons bleibt angespannt.

Die Besetzung von Berg-Karabach durch Armeniens ist ein Verstoß gegen alle Normen und Grundsätze des Völkerrechts.“

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