WELT


China: Dutzende Tote und Vermisste nach starken Regenfällen

Baku, 3. Juli, AZERTAC

Bei starken Regenfällen und Überschwemmungen im Süden und im Zentrum Chinas sind in den vergangenen Tagen womöglich dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Aus der südlichen Provinz Guangxi wurden mindestens 16 Tote und zehn Vermisste gemeldet, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. In der benachbarten Provinz Hunan im Zentrum des Landes wurden am Samstag bei einem Erdrutsch mindestens fünf Menschen getötet, auch hier gab es Vermisste.

Lokale Verantwortliche der Provinz Xhenshou erklärten, dass weitere 34 Menschen verletzt seien.

Rettungs-und Bergungsmannschaften suchen weiter nach den neun Vermissten.

Nach dem Erdrutsch in Hunan wurden am Montag noch vier Menschen vermisst. 300.000 Menschen mussten in der Region wegen der tagelangen Regenfälle ihre Häuser verlassen, 6000 Gebäude wurden zerstört. In Hunan vernichtete der starke Niederschlag zudem 295.000 Hektar Ackerland.

In der Provinz Guizhou im Südwesten Chinas waren seit dem 22. Juni bereits zehn Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen, wie die örtlichen Behörden vergangene Woche mitgeteilt hatten.

Eine gigantische Schlamm- und Gerölllawine hatte zudem erst am 26. Juni 62 Häuser im Dorf Xinmo in der Provinz Sichuan unter sich begraben. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, 73 Menschen werden weiterhin vermisst. Bislang wurden lediglich drei Überlebende gefunden - ein Paar mit einem Baby

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