WIRTSCHAFT


Chinese fordert Schadensersatz von Tesla

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Baku, den 9. Juli (AZERTAG). Ein gewiefter Chinese hat sich die Rechte an Te Si La gesichert - jenes Namens, mit dem die Modelle des US-Elektroautobauers Tesla ihren Siegeszug in China antreten wollten. Für Firmenchef Elon Musk wird es mindestens teuer.

Eine Klage wegen Verletzung von Markenrechten durchkreuzt die Wachstumspläne des US-Elektroauto-Pioniers Tesla in China. Der Geschäftsmann Zhan Baosheng fordere von Tesla, alle Verkaufsaktivitäten zu beenden und ihm umgerechnet 2,8 Millionen Euro Entschädigung zu zahlen, teilte sein Anwalt am Dienstag mit. Tesla wollte sich dazu nicht äußern.

Zhan hatte den Markennamen Tesla bereits vor Jahren registrieren lassen und damit den Gang des US-Konzerns nach China verzögert. Im Januar hatte eine Firmensprecherin allerdings gesagt, die Auseinandersetzung um den chinesischen Namen „Te Si La“, den Tesla Chart zeigen in China verwendet, sei gelöst. Der Autobauer hatte daraufhin im April erste Limousinen des Modells S nach China geliefert. Die Volksrepublik sollte zügig zu seinem größten Auslandsmarkt ausgebaut werden. Der Konzern hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil Unternehmenschef Elon Musk die Offenlegung der Patente ankündigte, um die Elektromobilität voranzutreiben.

Die Verwicklung in Markenstreitigkeiten hat in der Vergangenheit bereits wiederholt das China-Geschäft von internationalen Konzernen wie Apple, Philips und Unilever erschwert. So beendete Apple etwa im vergangenen Jahr eine langwierige Auseinandersetzung mit der Zahlung von 60 Millionen Dollar, um den Markennamen „iPad“ in China benutzen zu können.

 

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