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Eine seltene Maßnahme von Nordkorea

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Baku, 18. Januar, AZERTAC

Nach Angaben aus Seoul hat Nordkorea eine neue Propaganda-Offensive gestartet - und eine Million Flugblätter über dem Süden abgeworfen. Mit Ballons.

Raketentests, Lautsprecherdurchsagen, US-Jets - der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich zu. Jetzt wirft Seoul der kommunistischen Regierung in Pjöngjang vor, über eine Million Propaganda-Flugblätter über dem Süden verteilt zu haben.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums habe Nordkorea dafür fast täglich Ballons in Richtung Grenze und bis nach Seoul geschickt - eine seltene Maßnahme.

Die Spannungen zwischen den beiden Ländern hatten sich jüngst wieder verschärft. Pjöngjang behauptete Anfang des Jahres, erstmals eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Der Test hatte weltweit für Empörung gesorgt - auch wenn westliche Experten eher eine herkömmliche Atombombe dahinter vermuteten.

In der Folge startete Seoul erneut propagandistische Lautsprecherdurchsagen an der Grenze. Als Demonstration der Stärke schickten die Vereinigten Staaten einen B-52-Langstreckenbomber nach Südkorea. Zuletzt lud das Weltwirtschaftsforum (WEF) den Norden von seiner diesjährigen Tagung in Davos aus.

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