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Erdbeben erschüttert Westen Chinas

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Baku, den 22. Juli (AZERTAG). Bei Erdbeben in der chinesischen Provinz Gansu sind am Montag mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Knapp 300 Menschen wurden als verletzt gemeldet, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. Das Beben erschütterte die Gemeinden Minxian und Zhangxian.

Der geologische Dienst der Vereinigten Staaten bezifferte die Stärke mit 5,9. Das seismologische Amt der Provinz Gansu meldete eine Stärke von 6,6. Chinesische Erdbebenwarten berichteten von mehreren Nachbeben, das stärkste mit der Stärke 5,6. Das Epizentrum lag 180 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Lanzhou und etwa 1.200 Kilometer westlich der chinesischen Hauptstadt Peking.

In der Nähe des Epizentrums zerstörte das Beben 380 Häuser, in den angrenzenden Gemeinden wurden Tausende Gebäude beschädigt, wie das seismologische Amt mitteilte. Die Elektrizität fiel in einigen Gemeinden aus, einige Zugverbindungen wurden unterbrochen. Die örtlichen Behörden mobilisierten Hunderte Soldaten, Polizisten und andere Hilfskräfte, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen, wie Staatsmedien berichteten.

Im Westen Chinas sind Erdbeben sehr häufig. In der Provinz Sichuan wurden im April circa 200 Menschen bei einem Beben der Stärke 6,6 getötet. Fünf Jahre zuvor waren in derselben Provinz fast 90.000 Menschen in Folge eines Erdbebens gestorben.

 

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