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Fidschi-Inseln: "Zyklon Winston“ fegt über den Inseln

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Baku, 20. Februar, AZERTAC

Ein verheerender Zyklon ist über die Fidschi-Inseln im Südpazifik hereingebrochen. "Winston" fegte mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern in der Stunde über den Inselstaat.

Tausende Einwohner waren vorher in mehr als 700 Notunterkünfte geflüchtet. Winston hinterlässt eine riesige Schneise der Verwüstung. Dutzende Häuser seien zerstört und ein Mann auf der Insel Koro erschlagen worden, als sein Haus zusammenbrach. Auch Überschwemmungen gebe es. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu Schäden. Das Ausmaß dürfte erst nach Sonnenaufgang am Sonntag deutlich werden.

Die Regierung erklärte alle der mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet. "Zyklon Winston hat das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen", sagte der Chef der Behörde für Katastrophenschutz, Melati Bainimarama. Seit Samstagabend galt eine Ausgangssperre.

Die Fidschi-Inseln mit rund 900 000 Einwohnern liegen 3000 Kilometer östlich von Australien und 2000 Kilometer nördlich von Neuseeland. Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen. Die meisten Besucher kommen aus Australien und Neuseeland.

Nach Berechnungen der neuseeländischen Wetterbehörde wirbelte der Zyklon mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern in der Stunde und gehört damit in die gefährlichste Kategorie 5. "Winston ist der stärkste Zyklon und der erste der Kategorie 5, der auf Fidschi je registriert wurde", schrieb Meteorologin Lisa Murray.

Vor knapp einem Jahr hatte Zyklon "Pam" 1000 Kilometer weiter westlich auf Vanuatu verheerende Verwüstungen angerichtet. Die Unwettersaison im Südpazifik dauert von November bis April. "Winston" gehört zu den sieben stärksten Zyklonen in der Region seit mehr als 30 Jahren.

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