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Formel-1-Star Fernando Alonso beim Indy 500

Baku, 15. April, AZERTAC

Der Start von Formel-1-Star Fernando Alonso beim Indianapolis 500 sorgt nicht nur beim Spanier selbst, seinem Team McLaren und Motorenpartner Honda für Aufregung, sondern auch bei seinem Helmhersteller Bell.

"Wir haben eine lange Tradition in der Formel 1 und beim Indy 500. Daher ist es toll, dass Fernando das macht", freut sich Stefan Cohen von Bell im Gespräch.

Der US-amerikanische Hersteller wird für Alonso auch beim Indy 500 den Kopfschutz bereitstellen. Dabei handelt es sich von einer Änderung abgesehen um das gleiche Modell, welches der McLaren-Pilot auch in der Formel 1 trägt. "Von den Spoilern abgesehen ist es exakt der selbe Helm", sagt Cohen. Die Spoiler an der Rückseite des Helms, die in der Formel 1 den Luftfluss besser steuern sollen, sind beim Indy 500 vom Reglement verboten.

Laut Aussage von Bell steckt dahinter die Sorge, dass es bei den hohen Geschwindigkeiten von an die 400 km/h bei Bewegungen des Kopfes zu unkontrollierten Luftverwirbelungen kommt, welche die Halswirbelsäule zu stark belasten können. Diese Gefahr ist durch den Einsatz des auch beim Indy 500 verwendeten HANS-Systems zwar weitgehend gebannt, doch das Reglement verbietet dennoch den Anbau von Spoilern an den Helm.

Davon abgesehen muss Bell lediglich kleiner Änderungen am im Helm installierten Funksystem vornehmen, damit Alonsos Helm für das Indy 500 bereit ist. Dort wird sich der Spanier nach Einschätzung von Bell-Mann Cohen schnell wohlfühlen. "Fernando ist einer der besten Fahrer der Welt, das weiß jeder. Er sieht sich selbst als Racer. Daher wird er sich schnell an die Mentalität des Rennsports in Amerika gewöhnen", ist er überzeugt.

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