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Forscher untersuchen den Zusammenhang zwischen Psychosen und Rauchtabak

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Baku, 14. Juli, AZERTAC

Begünstigt das Rauchen etwa Psychosen wie Schizophrenie? Dieser Frage gehen Forscher bereits seit Langem nach. Nun scheinen sie endlich eine Antwort darauf gefunden haben- und die dürfte viele Menschen beunruhigen.

Wer sich nach dem Mittagessen oder in netter Gesellschaft gerne mal eine Zigarette anzündet, sollte sich das in Zukunft besser zwei Mal überlegen. Denn Forscher haben den Zusammenhang zwischen Psychosen und Rauchtabak untersucht. Das berichtet die Seite „IFLscience“. Nun sind sie zu einem Ergebnis gekommen, dass die Raucher beunruhigen dürfte.

So sollen in England 42 Prozent aller Schizophrenie-Patienten auch rauchen. In den Vereinigten Staaten sind es sogar ganze 80 Prozent. Die entscheidende Frage, die sich den Forscher dabei stellte ist: Waren die Personen zuerst krank oder haben sie zuerst geraucht? Nach den Ermittlungen der Forscher sollen in vielen Fällen die Betroffenen zuerst geraucht haben.

Eine neue Studie von The Lancet unterstützt dieses Ergebnis. Sie enthüllt, dass das Rauchen von Tabak tatsächlich eine Ursache für eine Psychose sein kann. Der Grund: Das in den Zigaretten enthaltende Nikotin bewirkt, dass mehr Dopamin im Gehirn freigesetzt wird. Und ein Überschuss an Dopamin gilt in vielen Fällen als Erklärung für die Entstehung einer Psychose.

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