POLITIK


Frank-Walter Steinmeier: Wir wollen, dass die Europäische Union sich an der Beilegung des Berg-Karabach-Konfliktes noch aktiver beteiligt

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Baku, 23. Oktober, AZERTAG

Wir bemühen uns um eine nachhaltige Lösung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes und wollen, dass sich zusammen mit der Minsker OSZE-Gruppe auch die Europäische Union an der Beilegung des Berg-Karabach-Konfliktes noch aktiver beteiligt. Der neue EU-Sonderbeauftragte für den Südkaukasus Herber Salber ist ein erfahrener deutscher Diplomat.

AZERTAG zufolge hat das am Donnerstag der Bundesminister des Auswärtigen Frank-Walter Steinmeier im Rahmen seines Aufenthalts in Aserbaidschan an einer Pressekonferenz mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Elmar Mammadyarov erklärt.

Deutschland will die Zusammenarbeit mit allen Ländern, die am EU-Programm “Östliche Partnerschaft” teilnehmen, einschließlich mit Aserbaidschan vertiefen, sagte Frank-Walter Steinmeier, Der deutsche Gast sagte, Aserbaidschan sei strategisch ein wichtiges Land zwischen Ost und West und spiele eine Brückerolle, fügte der deutsche Außenminister hinzu. Aserbaidschan ist ein wichtiges Land auch in Hinsicht auf seine Energieressourcen, spielt eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Energiesicherheit Europas. Es ist erwähnenswert, dass der deutsche Außenhandelskammer in der Region nur in Aserbaidschan und Russland funktioniert und in sich 140 Mitglieder vereint, sagte Frank-Walter Steinmeier. Dies ist ein Beweis für die breiten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Aserbaidschan. Darüber hinaus eröffnet der südliche Gaskorridor große Möglichkeiten für die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit, sagte er.

Der Bundesminister des Auswärtigen erinnerte mit Befriedigung an seinen letzten Besuch in Aserbaidschan und wies darauf hin, dass die Hauptstadt Baku sich im verflossenen Zeitraum sehr entwickelt und noch moderner wurde.

Der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov sagte seinerseits, dass bei einem Treffen unter vier Augen und in einem erweiterten Format mit seinem deutschen Amtskollegen die Fragen von beiderseitigem Interesse diskutiert wurden. Der Warenumsatz zwischen den beiden Ländern belief sich im vergangenen Jahr auf rund drei Milliarden US-Dollar und für das weitere Wachstum dieser Kennziffer soll die Zusammenarbeit weiter entwickelt werden, sagte E.Mammadyarov.

Im Treffen wurden auch die Fragen der Zusammenarbeit im Bildungsbereich erörtert und fand ein Meinungsaustausch über regionale Fragen statt, sagte E.Mammadyarov.

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