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Freie Namenswahl bei Google+

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Baku, den 16. Juli (AZERTAG). Der Internetkonzern kippt die Pflicht zum Klarnamen für sein Onlinenetzwerk – und entschuldigt sich bei Nutzern für Probleme. Das hat auch Auswirkungen auf YouTube.

Im Wettstreit mit dem Rivalen Facebook hat der Internetriese Google den Zwang zur Nennung des richtigen Namens in seinem sozialen Netzwerk Google+ abgeschafft. „Es gibt keine Einschränkungen mehr, welchen Namen Du benutzen kannst“, kündigte das Netzwerk an.

Das hat auch Auswirkungen auf die Videoplattform YouTube, denn die Kommentare dort sind mit dem Profil der Nutzer auf Google+ verknüpft. Zum Start von Google+ 2011 hatte es heftige Kritik gegeben, weil Google bei der Anmeldungen einen Klarnamen verlangte.

Blogger forderten, auch Pseudonyme zuzulassen, sogar Bundestagsabgeordnete schrieben einen Brief an Googles Europachef. Google fügte später die Möglichkeit hinzu, das Profil auf Google+ um einen Spitznamen zu ergänzen, hielt aber weitgehend an der Klarnamenpflicht fest.

Google entschuldigt sich - Google habe die Vorschriften zwar nach und nach gelockert und unter anderem die YouTube-Nutzernamen zugelassen. Trotzdem habe es ein gewisses Durcheinander bei den Regeln gegeben, räumte Google ein.

„Heute machen wir den letzten Schritt: Es gibt keine Einschränkungen mehr, welchen Namen Du benutzen kannst“, erklärte der Konzern. Google entschuldigte sich dafür, dass die unklaren Regelungen „für einige unserer Nutzer zu unnötigen schwierigen Erfahrungen geführt haben“.

 

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