GESELLSCHAFT


Halliburton zahlt 1,1 Milliarden Dollar Entschädigung

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Baku, den 3. September (AZERTAG). Vier Jahre nach der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko zahlt das verantwortliche US-Unternehmen Halliburton 1,1 Milliarden Dollar an Opfer der Katastrophe. Die umgerechnet 838 Millionen Euro würden an Fischer am Golf von Mexiko und andere Betroffene ausgezahlt, teilte Halliburton mit. Der Konzern entgeht mit der Zahlung einem per Sammelklage angestrengten Prozess.

Die „Deepwater Horizan“ war im April 2010 explodiert, dabei kamen elf Menschen ums Leben. In den darauffolgenden drei Monaten liefen 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meer. Bis der Betreiber BP das Leck schließen konnte, dauerte es 87 Tage. Die Küsten von fünf US-Bundesstasaten wurden verseucht, der Fischfang und der Tourismus an der Golfküste schwer geschädigt. Halliburton war als Zulieferer an der Mischung des Zements für den Deckel des Bohrlochs beteiligt, aus dem das Öl ins Meer schoss. Nach der Katastrophe erstellte der Konzern im Rahmen von internen Untersuchungen Computersimulationen zu dem Deckel, der bei der Katastrophe explodiert war. Die Ergebnisse davon wurden zerstört und konnten nicht rekonstruiert werden. Der Ölkonzern BP hatte bereits 2012 angekündigt, Privatleuten und Firmen 7,8 Milliarden Dollar zu zahlen.

 

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