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Hamilton weiß, was er an einem guten Auto hat

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Baku, 2. November, AZERTAC

Die Fahrer-Weltmeisterschaft der Formel-1-Saison 2016 kann Lewis Hamilton zwar nicht mehr aus eigener Kraft gewinnen, doch dass er nichts von seinem Biss verloren hat, hat er mit den beiden Siegen in Nordamerika zuletzt unter Beweis gestellt.

Das liegt zu einem Teil mit daran, dass er sich auf das Fahrverhalten seines Mercedes W07 verlassen kann: Dieses sei im Grunde genommen noch immer dasselbe wie in der Saison 2014, als er seinen ersten WM-Titel geholt hat. Nur eben besser in allen Bereichen.

"Es ist eine Evolution, einfach ein besseres Gesamtpaket", sagt der dreimalige Weltmeister. "Es fühlt sich prinzipiell noch immer an wie das Auto von 2014, aber einfach besser: bessere Bremsen, bessere Lenkung, besseres Fahrverhalten, bessere Traktion, besserer Mid-Corner-Speed. Und einfach mehr Abtrieb. Das Auto ist fantastisch." Die Ära wird bald zu Ende gehen; noch zwei Rennen wird er mit dem jetzigen Boliden absolvieren, bevor 2017 eine völlig neue Generation an den Start rollen wird, die den Fans die schnellste Formel 1 aller Zeiten bescheren soll.

Hamilton weiß, was er an einem guten Auto hat: "Egal, wie schnell das Auto ist; ein Rennwagen muss es einem Fahrer erlauben, ans Limit zu gehen. Und wenn man ans Limit geht, hat man dieselben Probleme wie jeder andere auch. Aber mit einem schlechten Auto schlagen sich die Probleme mehr durch." Das taten sie in Mexiko bei ihm garantiert nicht; mit seinem 51. Sieg zog er in der ewigen Bestenliste mit Alain Prost gleich.

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