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Hinter den Demenz-Symptomen können sich Depressionen oder Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen verbergen

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Baku, den 12. April (AZERTAG). Die typischen Anzeichen für eine Demenz sind auch bei anderen Erkrankungen oder zu hoch dosierten Medikamenten zu finden. Deshalb sollte bei diesen Symptomen bald ein Arzt befragt werden.

Eine Demenzerkrankung kündigt sich meist schleichend mit Problemen bei der Wortfindung, der Merkfähigkeit oder einem veränderten Verhalten des Patienten an. Allerdings können sich hinter diesen Symptomen auch Depressionen oder Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen verbergen. Angehörige sollten Betroffene daher ermuntern, solche Anzeichen so bald wie möglich ärztlich abklären zu lassen.

Entweder könne die zugrunde liegende Erkrankung geheilt oder aber eine beginnende, nicht heilbare Demenz so therapiert werden, dass der Patient möglichst lange selbstständig zurechtkommt. Um die richtige Diagnose zu stellen, ist sowohl eine gründliche körperliche Untersuchung als auch eine Untersuchung des Gehirns nötig. Außerdem müsse der Arzt prüfen, ob zu hoch dosierte Medikamente oder Neben- oder Wechselwirkungen von Arzneimitteln Ursache der Symptome sein könnten.

Steht fest, dass eine Demenz die Ursache ist, gibt es Medikamente, die ein schnelles Verschlechtern der Krankheit bremsen können. Patienten sollten sich nach Möglichkeit viel bewegen, um körperlich fit zu bleiben. Auch ihren Geist sollten sie weiterhin anregen, zum Beispiel durch sogenanntes kognitives Training.

 

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