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„Ice Bucket Challenge“-Initiator Corey Griffin ist gestorben

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Baku, den 21. August (AZERTAG). Er brachte Bill Gates, Lady Gaga und sogar Ex-US-Präsident George W. Bush dazu, sich für einen wohltätigen Zweck einen Eimer Eiswasser über den Kopf zu kippen. Jetzt ist Corey Griffin Medienberichten zufolge in der Nähe von Boston bei einem Badeunfall gestorben. Der 27-Jährige ist, wie erst jetzt bekannt wurde, in der Nacht auf Samstag vom Dach eines Hauses am Hafen von Nantucket in Massachusetts gesprungen, ein Mal aufgetaucht und dann ertrunken. Das schreibt die Zeitung Boston Globe in einem Nachruf. Es handele sich um einen beliebten Schwimmplatz für Anwohner der Insel.

Die „Ice Bucket Challenge“ soll auf die Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) aufmerksam machen und dient dazu, Spendengelder einzuwerben. Griffin alleine hatte laut der Zeitung in den vergangenen Monaten etwa 100 000 Dollar (etwa 75 000 Euro) für den Kampf gegen die Krankheit gesammelt. Insgesamt kamen bis jetzt mehr als 30 Millionen US-Dollar zusammen.

Sein Freund, der Ex-Baseballspieler Pete Frates, der selbst an ALS leidet, gilt als Erfinder der Internet-Wette, bei der sich die Leute entweder mit Eiswasser überschütten oder für die Erforschung der Krankheit spenden. Man kann natürlich auch beides tun. Die Aktion hatte sich in den vergangenen Wochen rasant im Internet verbreitet. Viele Prominente, darunter Bill Gates, Lady Gaga und selbst Ex-Präsident George W. Bush nahmen schon daran teil.

Der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush hat die „Ice Bucket Challenge“ angenommen - und gespendet. Danach nominierte Bush Bill Clinton. Die Aktion, die seit einigen Tagen die Netzwelt beschäftigt, ist eine Spendenaktion für die Nervenkrankheit ALS.

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