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Implantate halten beim Zahnersatz nicht so lange wie Brücken

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Baku, 11. Oktober (AZERTAG). Gold gefällig? Wenn der Zahn gezogen ist, muss die Lücke meist gefüllt werden.

Brücke oder Implantat? Wenn der Zahn gezogen ist, muss die Lücke meist gefüllt werden. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig. Die Entscheidung hängt aber nicht nur vom Gebiss ab: Auch die Finanzen spielen oft eine Rolle.

Braucht ein Patient einen Zahnersatz, sollte er seinen Zahnarzt gezielt nach Alternativen zu der vorgeschlagenen Lösung fragen. Anstelle einer Brücke kann zum Beispiel ein Implantat eine Möglichkeit sein. Zahnärzte sollten ihre Patienten über alle Möglichkeiten aufklären.

Sind beispielsweise die Nachbarzähne gesund, kann ein Implantat gegenüber der Brücke die bessere Wahl sein. Denn für eine Brücke müssen die benachbarten Zähne beschliffen werden. „Jeder Verlust von Hartsubstanz birgt die Gefahr von Schädigungen von gesunden Zähnenr. Bei wenigen vorhandenen Restzähnen und mehreren Zahnlücken dagegen könne eine herausnehmbare Prothese sinnvoll sein.

Die Zahnärzte raten davon ab, immer gleich ein Implantat zu bevorzugen. „Sie halten oft nicht so lange wie etwa Brücken.

Bei Zahnersatz zahlen gesetzliche Krankenkassen Festzuschüsse. Für bestimmte Einkommen gelten Härtefallregelungen, bei denen die Kasse mitunter die gesamten Kosten trägt. Bei Frontzahnlücken, die in der Regel mit einfachen Brücken behandelt werden können, liegen die Festzuschüsse zum Beispiel bei mindestens 50 Prozent. Diese Zuschüsse gelten für die sogenannte Regelversorgung. Im Fall der Frontzahnlücke sei das eine Nicht-Edelmetall-Legierung, die nach außen zahnfarben verblendet ist. Wer höhere Qualität - etwa eine Legierung aus Gold oder Vollkeramik - will, muss mehr zuzahlen.

Grundsätzlich sollten Zahnärzte vor dem Ziehen alle Möglichkeiten zur Rettung geprüft haben. „Einen Zahn zu erhalten, hat immer Priorität“, betonen Experten. Eine Wurzelkanalbehandlung kann oft noch helfen. Wichtig sei, die Erhaltungswürdigkeit mit einer Röntgen-Untersuchung zu prüfen, ergänzen Forscher. Die klärt zum Beispiel, wie gesund Zahnwurzel und Kieferknochen sind.

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