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In China seit Jahresanfang 20 Menschen an dem Vogelgrippevirus H7N9 gestorben

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Baku, den 28. Januar (AZERTAG). Mindestens 20 Menschen in China sind seit Jahresanfang an dem Vogelgrippevirus H7N9 gestorben. Der Handel mit lebendem Geflügel wurde in weiten Teilen des Landes untersagt.

Wegen einer neuen Infektionswelle mit der Vogelgrippe H7N9 raten Chinas Behörden den Bürgern Fieber zu messen. Menschen mit einer Temperatur von mehr als 38 Grad Celsius und Kontakt zu lebenden Vögeln sollten umgehend Krankenhäuser zur Kontrolle auf den Erreger aufsuchen, empfahl Chinas Zentrum für Seuchenbekämpfung unter Berufung auf zuständige Behörden am Dienstag.

Seit Anfang des Jahres sind in China mindestens 20 Menschen an der Vogelgrippe H7N9 gestorben. Rund hundert Menschen haben sich im Januar mit dem Erreger infiziert, wie die Nachrichtenagentur China News am Dienstag unter Berufung auf Gesundheitsbehörden berichtete.

Gleichzeitig wurde das Verbot von Handel mit lebendem Geflügel in Ostchina auf weitere Städte ausgeweitet. Nachdem das Virus in Produkten in Hongkong gefunden wurde, sollen dort etwa 20.000 Vögel gekeult werden. Das Virus war im März 2012 erstmals bei Menschen nachgewiesen worden. Lebende Vögel gelten als die Hauptursache für Infektionen mit dem Erreger.

In dervergangenen Woche hatte die Hauptstadt Peking erstmals seit Monaten eine Infektion mit dem Erreger gemeldet, wie das Staatsfernsehen CCTV berichtete. Allein die ostchinesische Provinz Zhejiang registrierte seit Jahresanfang mehr als 40 neue Patienten mit H7N9. In der Provinz war im November zudem zum ersten Mal eine Infektion von Mensch zu Mensch nachgewiesen worden.

Wissenschaftler gehen jedoch weiter davon aus, dass lebendes Geflügel die Hauptursache für Infektionen mit H7N9 ist. „Es gibt keinen Hinweis auf eine dauerhafte Übertragung von Mensch zu Mensch“, hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitgeteilt. Mehrere Städte und Gemeinden haben den Handel mit lebendem Geflügel verboten.

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