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Jumbo-Absturz in Kirgisien: 32 Toten, darunter Kinder

Baku, 16. Januar, AZERTAC

Nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek ist eine türkische Frachtmaschine in eine Siedlung gestürzt. Mehr als zwei Dutzend Menschen starben, unter den Opfern sollen auch Kinder sein.

Beim Absturz einer türkischen Frachtmaschine in Zentralasien sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug zerstörte laut Behördenangaben 15 Häuser in einer Siedlung nahe dem Flughafen Manas in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Das Unglück ereignete sich demnach am Morgen bei dichtem Nebel während des Landeanflugs auf den Flughafen.

Ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums sagte, es seien mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Das kirgisische Gesundheitsministerium sprach laut der russischen Nachrichtenagentur Tass von 32 Toten, darunter Kinder.

Am Unglücksort seien nach Angaben der kirgisischen Behörden die Leichen von Erwachsenen und Kindern gefunden worden, berichtete Tass. Bei den Toten habe es sich größtenteils um Anwohner gehandelt. Außerdem sei einer der beiden Piloten ums Leben gekommen. Acht Menschen wurden demnach verletzt geborgen, darunter sechs Kinder.

Die Maschine vom Typ Boeing 747-400 gehörte den Angaben zufolge der Fluggesellschaft ACT. Laut einem Flughafensprecher sollte das Flugzeug einen Zwischenstopp auf dem Weg von Hong Kong nach Istanbul einlegen.

Starts und Landungen auf dem Flughafen Manas wurden nach dem Unglück eingestellt. Über die Ursache des Unglücks machten die Behörden keine Angaben.

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