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Konflikt zwischen den USA und Nordkorea eskalieren

Baku, 13. Mai, AZERTAC

Vor wenigen Wochen noch sah es danach aus, als könne der Konflikt eskalieren. Nun zeichnet sich - mit aller Vorsicht - eine leichte Entspannung ab. So hat Nordkorea eine grundsätzliche Bereitschaft zu Gesprächen mit den USA angedeutet. "Wir werden einen Dialog haben, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind", sagte die Generaldirektorin für die US-Beziehungen im Außenministerium, Choe Son Hui, laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Sie reagierte damit auf die Frage von Journalisten, ob Nordkorea daran arbeite, Gespräche mit Vertretern der US-Regierung vorzubereiten.

Ob Choe damit auch andeuten wollte, dass die kommunistische Führung in Pjöngjang zu neuen Verhandlungen über ihr Atomprogramm bereit ist, war zunächst unklar. Nordkorea lehnte es bisher kategorisch ab, Schritte zum Abbau des Programms zu unternehmen.

Der Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm hatte sich zuletzt verschärft. Die USA verlangen von Nordkorea den Verzicht auf sein Atomprogramm, das in der gesamten Region wie auch von Washington als Bedrohung angesehen wird. Nordkorea arbeitet an der Entwicklung von Raketen, die einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen können.

US-Präsident Donald Trump kündigte zwar an, auf eine diplomatische Lösung und rigidere Sanktionen zu setzen. Er schloss aber auch ein militärisches Vorgehen nicht aus und entsandte einen Flugzeugträger in die Region. Kürzlich erklärte sich Trump aber auch grundsätzlich zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bereit.

Generaldirektorin Choe hatte auf der Heimreise von Norwegen in der chinesischen Hauptstadt Peking einen Zwischenstopp eingelegt. Dort gab sie die jetzt bekannt gewordenen Aussagen zu Protokoll. Choe war laut der Agentur Yonhap in Oslo mit einer Gruppe von amerikanischen Sicherheits- und Abrüstungsexperten zusammengekommen. Solche Treffen gab es immer wieder als Kontaktmöglichkeit zwischen dem abgeschotteten Nordkorea und den USA. Trump setzt vor allem auf Nordkoreas einzigen Verbündeten China, um die kommunistische Führung in Pjöngjang zum Einlenken zu bewegen.

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