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Lionel Messi soll gar kein Geld erhalten haben

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Baku, 15. Dezember, AZERTAC

Ein Vorwurf der Steuerhinterziehung ist vom Tisch. Für mehrere Wohltätigkeitsspiele in den Jahren 2012 und 2013 soll Lionel Messi gar kein Geld erhalten haben. Allerdings ist gegen den Fußballstar noch ein weiteres Verfahren anhängig.

Steuerhinterziehung bei Benefizspielen - der Verdacht gegen Lionel Messi wog schwer. Angeblich soll es bei den Partien unter dem Titel "Messis Freunde gegen den Rest der Welt" in den Jahren 2012 und 2013 finanzielle Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Doch eine Richterin stellte das Verfahren nun ein. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass der Argentinier bei diesen Spielen Einnahmen der Steuer vorenthalten habe, sagte sie am Montag in Barcelona.

Der Profi des FC Barcelona habe für diese Begegnungen vielmehr überhaupt kein Geld erhalten. Die Richterin stützte ihre Entscheidung auf Aussagen des argentinischen Veranstalters der Spiele. Dieser hatte erklärt, dass Messi nur die Kosten für die Anreise und die Unterkunft erstattet bekommen habe.

Allerdings sind damit nicht alle Vorwürfe der Steuerhinterziehung vom Tisch. In einem anderen Verfahren muss sich Messi wegen dieses Verdachts bald vor Gericht verantworten. Ein Ermittlungsrichter hatte im Oktober entschieden, dass Messi angeklagt werden soll. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit seinem Vater Jorge Horacio Messi das Finanzamt in den Jahren 2007, 2008 und 2009 um 4,1 Millionen Euro an Steuern betrogen zu haben.

Dabei geht es um die Einnahmen aus Bildrechten des viermaligen Weltfußballers. Um die Steuern zu hinterziehen, sollen Vater und Sohn Briefkastenfirmen in den Steueroasen Belize und Uruguay eingerichtet haben. Bei einer Verurteilung drohen sowohl Messi als auch seinem Vater Haftstrafen.

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