WELT


Mexiko: 28 Tote bei Kämpfen in Gefängnis

Baku, 7. Juli, AZERTAC

Die mexikanische Unterwelt ist im Umbruch. Drogenkartelle, Verbrechersyndikate und kleine Banden stecken mit brutaler Gewalt ihre Claims ab. Der Blutzoll im Krieg um Geschäftsanteile und Schmuggelrouten ist so hoch wie schon lange nicht mehr.

Bei Kämpfen zwischen verfeindeten Banden in einem Gefängnis in Mexiko sind 28 Häftlinge ums Leben gekommen. Drei weitere wurden bei der Auseinandersetzung in der Haftanstalt im Badeort Acapulco verletzt, wie die Sicherheitsbehörden des Bundesstaats Guerrero am Donnerstag mitteilten. Fünf der Opfer wurden demnach geköpft. In dem Gefängnis sitzen zahlreiche Schwerverbrecher mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen ein.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, die Kämpfe seien zwischen inhaftierten Mitgliedern des Unabhängigen Kartells von Acapulco und der Beltrán-Leyva-Bande ausgebrochen.

Die Polizei habe das Gefängnis mittlerweile wieder unter Kontrolle gebracht. Im Fernsehen war zu sehen, wie Polizisten mit Schutzausrüstung in das Gefängnis Las Cruces vordrangen. Hubschrauber kreisten über der Haftanstalt, Soldaten riegelten das Gelände ab. Die Namen der Todesopfer wurden vor dem Eingang des Gefängnisses laut vorgelesen. Viele Familienangehörige brachen in Tränen aus.

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